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SPD Horhausen

01.01.2019 in Aktuell

SPD besuchte Firma TREIF in Oberlahr

 

SPD besuchte Firma TREIF Maschinenbau GmbH in Oberlahr

MdL Heijo Höfer, Mitglieder des Verbandsgemeinderates Flammersfeld und Mitglieder des Stadt- und des Verbandsgemeinderates Altenkirchen besuchten jetzt das Unternehmen „TREIF“ in Oberlahr.

Das Unternehmen, dessen Ursprünge bis ins Jahr 1948 zurückgehen, ist heute führend in Sachen Hightech – Lebensmittelschneidtechnologie. Der Name TREIF ist gebildet aus Teilen des Namens des Firmengründers Toni Reifenhäuser aus Oberlahr. Im Mai des Jahres feierte das Unternehmen das 70jährige Bestehen.

Begonnen hatte alles mit einer Knochensäge in einer Scheune in Burglahr. Uwe Reifenhäuser, Sohn des Firmengründers und seit 1989 Geschäftsführer, passte in der Folgezeit die Vertriebsstruktur den Marktverhältnissen an. Es entstanden die vier heutigen Abteilungen DICING (Würfeln, Streifenschneiden, Raspeln), PORTION CUTTING (präzises Scheibenschneiden),  SLICING (Schneiden und exaktes Legen dünner Scheiben) und BREAD CUTTING (Brotschneidemaschinen).

Seit 2016 gehört die Firma TREIF Maschinenbau GmbH zu der Gruppe mittelständischer Unternehmen, die in Nischen-Marktsegmenten Europa- oder Weltmarktführer sind. „Es ist schön zu sehen, dass auch in einem kleinen Ort wie Oberlahr ein „Hidden Champion“ beheimatet ist“, bemerkte Heijo Höfer. Das Unternehmen wurde in der Vergangenheit mehrfach ausgezeichnet für Innovation, Nachhaltigkeit und Effizienz.

In Oberlahr sind ca. 380 Angestellte beschäftigt und in den weltweiten Niederlassungen arbeiten noch einmal ca. 120 Personen. Gerade in der Entwicklung, der Produktion und dem Service sind Fachkräfte gefordert. Um dem auch hier drohenden Fachkräftemangel vorzubeugen, arbeitet TREIF eng mit Hochschulen wie zum Beispiel Koblenz zusammen, denn die Förderung von Nachwuchs ist ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens.

Der Bezug zur Heimat ist der Unternehmensleitung sehr wichtig. Auch und gerade deswegen wurde 2016 auf 4.000 qm das neue Customer Center errichtet. TREIF ist Schulpate der IGS Horhausen, unterstützt die Tafel in Altenkirchen und sponsert unter anderem die „Leistungsgemeinschaft Flammersfeld e.V.“. „Dass die Firma TREIF eng mit der Region verbunden ist, sieht man zum Beispiel daran, dass einige Angestellte sich bei der örtlichen Feuerwehr engagieren“, fügte Horst Klein, stellvertretender Fraktionssprecher im Verbandsgemeinderat hinzu.

Anka Seelbach, Vorsitzende des SPD Ortsvereins Altenkirchen-Weyerbusch dankte der Firma TREIF für die ausführliche Vorstellung des Unternehmens. „Es ist erfreulich zu sehen, dass es hier ein Unternehmen gibt, dass den weltweiten, modernsten Anforderungen entspricht, für das aber gleichzeitig gilt: In der Region – Für die Region.“

 

10.12.2018 in Aktuell

Sozialdemokraten besuchen Rettungswache in Altenkirchen

 
SPD`ler und Verantwortliche des DRK vor der Rettungwache in Altenkirchen

Sozialdemokraten besuchen Rettungswache in Altenkirchen

Mitglieder der SPD Fraktionen im Verbandsgemeinderat Flammersfeld, im Verbandsgemeinde- und Stadtrat Altenkirchen sowie Stadtbürgermeister Heijo Höfer, MdL besuchten zum Informationsaustausch über den örtlichen Rettungsdienst die Rettungswache in Altenkirchen.

Kreisweit unterhält der DRK-Kreisverband fünf Rettungswachen in den Orten Kirchen, Altenkirchen, Wissen, Daaden und Horhausen. Die Wachen haben 17 Fahrzeuge im Einsatz und es werden im Jahr ca. 24.500 Einsätze gefahren. „Mit dieser Aufteilung können wir die 15minütige Hilfeleistungsfrist zwischen Alarmierung durch die Leitstelle in Montabaur und Eintreffen eines Rettungsmittels am Notfallort einhalten“, erklärte Alfons Lang, Kreisgeschäftsführer des DRK Kreisverbandes Altenkirchen.

„Gibt es denn noch genügend Auszubildende für den Rettungsdienst“, interessierte sich Heijo Höfer. Der DRK-Kreisverband beschäftigt im Rettungsdienst ca. 100 Mitarbeiter. Diese besitzen eine fundierte Ausbildung, um Patienten während der Fahrt fachgerecht zu versorgen. Rettungssanitäter sind vorwiegend im Krankentransport eingesetzt. Bis 2014 gab es den Beruf des Rettungsassistenten, der mit einer zweijährigen Ausbildung die höchstmögliche Berufsausbildung im Rettungsdienst darstellte. Dieser wurde 2014 von dem neuen Ausbildungsberuf des Notfallsanitäters (3 Jahre Ausbildung) abgelöst. 12 junge Menschen erlernen diesen Beruf an den 3 Lehrrettungswachen im Landkreis. Insgesamt 17 Personen absolvieren ein Freiwilliges Soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst im Rettungsdienst, nachdem sie eine mehrmonatige Ausbildung zum Rettungssanitäter hinter sich gebracht haben. „Wir haben keine Probleme qualifizierte Auszubildende zu bekommen. Die Nachfrage ist sogar größer, als wir Ausbildungs-Planstellen zur Verfügung stellen können“, berichtete Lang.

Ab 2019 wird die wöchentliche Arbeitszeit im Rettungsdienst/Krankentransport von 46 auf 45 Stunden reduziert. Lang sieht hier schon Probleme genügend Personal zu bekommen. Daniela Hillmer-Spahr, Fraktionssprecherin im Stadtrat Altenkirchen fragte, wie es denn mit der Besetzung des ärztlichen Notdienstes bestellt sei. Hier erklärt der ärztliche Leiter der Rettungswache Altenkirchen und Kreisbereitschaftsarzt, Dr. Thomas Pfeifer, dass tagsüber das DRK Krankenhaus zuständig sei, einen Notarzt für den Rettungsdienst einzuteilen. Bei Ärzte-Engpass innerhalb des Krankenhausbetriebes könne es öfter vorkommen, dass für den Rettungsdienst kein Notarzt zur Verfügung gestellt werden kann. Häufiger wird daher auf Honorarärzte zurückgegriffen.

Rainer Düngen, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Altenkirchen, erkundigte sich, ob die Rettungsdienstpersonal auch missbräuchlich gerufen oder sogar angegriffen würde. „Natürlich sind einige Einsätze vermeidbar“, stellte Lang fest. „Dies geschieht aber oft aus Unwissenheit und Angst. Das DRK hat eine Beförderungspflicht. Ein noch besser ausgebauter hausärztlicher Notdienst könnte sowohl Krankenhaus als auch Rettungsdienst entlasten. Die Rufnummern des Hausärztlichen Notdienstes 116 und 117 sind in der Bevölkerung weitgehend unbekannt.“ Persönliche Angriffe auf Helfer während eines Rettungseinsatzes seien relativ selten. Probleme gäbe es hin und wieder mit Gaffern und uneinsichtigen Schaulustigen. Aber insgesamt genieße das Rettungsdienstpersonal eine hohe Anerkennung in der Bevölkerung.

Eine Chance zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Zukunft sehen die Rettungsdienstler im Ausbau der Digitalisierung und der Telemedizin. Die Stadt Aachen beschäftigt einen Telenotarzt. Kürzere Wege und weniger Zeitaufwand können so helfen, noch mehr Leben zu retten.

 

19.11.2018 in Aktuell

KiTa-Neubau im Horhauser Kirchspiel in Güllesheim

 
Neubau einer KiTa in Horhausen/Güllesheim in Planung

Der vorgesehene Neubau einer KiTa in Güllesheim direkt an der Raiffeisenhalle ist derzeit in konkreter Plannung. Die Ausgangslage bei den Kindergartenplätzen im Horhauser Raum ist durchaus schwierig! Obwohl in der Horhauser Ortsmitte bereits ein neuwertiger 7gruppiger Kindergarten besteht und dort bereits jetzt eine weitere achte Notgruppe betrieben wird, gibt es derzeit mit Planung der Kinderentwicklungszahlen etwa 25 Plätze zu wenig. Hinzu kommt die anstehende Kindertagesstätten-Gesetzesnovelle in Rheinland-Pfalz, weiterhin anhaltend starke Geburtenjahrgänge und die Tatsache, dass auch in anderen räumlich erreichbaren Einrichtungen in der Verbandsgemeinde keine Plätze frei sind. Nötig wäre voraussichtlich ein 3-gruppiger Kindergarten; dies ist aber derzeit aufgrund der rechtlichen Rahmenvorgaben nicht umsetzbar. So plant die Verbandsgemeinde aktuell mit zwei Gruppen, die Planung ermöglicht jedoch bautechnisch eine spätere räumliche Erweiterungsmöglichkeit bei Bedarf auf drei oder gar vier Gruppen. Die Planungen wurden jetzt vom Planungsbüro in Flammersfeld vorgestellt. Der Entwurf sieht eine recht funktionale, moderne, komprimierte Bauweise auf einer Ebene vor. In die Planungen wurde die zukünftige KiTa-Leitung von Anfang an mit eingebunden. Der Zugang mit Vorplatz ist spiegelbildlich gegenüber dem Zugang der Raiffeisenhalle vorgesehen. Die bereits vorhandenen Parkplätze an der Sporthalle sollen mitgenutzt werden. In der funktionalen Aufteilung sind moderne Kriterien, Erfahrungswerte und wichtige Punkte für "unter 3-Jährige" und "über 3-Jährige" inkl. Schlafraum, Küche und Mensa mit eingeflossen. Die Kostenschätzung beläuft sich (ohne vorhandenes Grundstück) je nach Ausstattung auf insgesamt ca. 1,7 - 1,8 Mio Euro. Der endgültige Beschluss zum Bau soll noch in 2018 gefasst werden. Sodann könnten im Frühjahr 2019 Förderanträge gestellt werden. Die Zuschüsse betragen voraussichtlich vom Land Rheinland-Pfalz 300 T€ und vom Kreis 250 T€. Bei Genehmigung eines vorzeitigen Baubeginns könnte im Spätsommer/Herbst 2019 mit dem Bau begonnen werden. Die Bauzeit dürfte etwa ein gutes Jahr betragen, sodass für die Inbetriebnahme Ende 2020 in Aussicht stünde.

Die SPD begrüsst den weiteren Ausbau der heimischen Infrastruktur ausdrücklich! So entwickelt sich das Horhauser Kirchspiel weiterhin kontinuierlich fortan und bietet einen interessanten Lebensraum für die unterschiedlichsten Teilnehmer unserer modernen Gesellschaft, besonders aber für junge Familien mit Ihren Kindern, denen unsere Zukunft gehört.

 

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