Header-Bild

SPD Horhausen

24.12.2022 in Aktuell

SPD wünscht Frohe Weihnachten!

 

Die SPD Horhausen und der SPD Ortsverein im Raiffeisenland (Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld) wünschen Frohe Weihnachten und alle Gute fürs neue Jahr 2023!

 

16.10.2022 in Aktuell

SPD besucht größte Baustelle der Gemeinde an der IGS in Horhausen

 
SPD-Fraktionsmitglieder aus Orts- und Verbandsgemeinde an der IGS Horhausen

Beindruckt vom Entstehen einer der modernsten Schulen der Region

Die SPD-Fraktionen der Gemeinde Horhausen und der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld besuchten jüngst die größte Baustelle der Gemeinde Horhausen. Schulleiter Norbert Schmalen zeigte den aktuellen Baufortschritt der kreiseigenen Schule.

Der Neubau der IGS Horhausen umfasst zwei Baukörper, während der laufende Betrieb in den bisherigen Gebäuden weiter fortläuft. Unmittelbar an der alten Bushaltestelle der IGS entsteht ein Lerngebäude mit diversen typischen Kursräumen. Am Standort der ehemaligen Hausmeisterwohnung (Gebäude wurde abgerissen) entsteht ein größeres Gemeinschaftshaus inkl. einer neuen Sporthalle. Das Raumprogramm wird weitgehend von den landesrechtlichen Vorschriften vorgegeben, die Schule wird mit derzeit rd. 800 Schülerinnen und Schüler auch nachher nicht größer und weiterhin 4-zügig bleiben. Lediglich die zahlreichen langjährigen Zwischenlösungen über Container-Bauten fallen dann ersatzlos weg.

Planung und Bauleitung laufen über zwei Architektur-/ Ingenieurbüros aus Köln und Andernach; das Projekt ist derzeit noch im Zeit- und (aktualisierten) Kostenplan. Das Bauvorhaben hat eine längere Geschichte. Gestartet ist man vor etwa 10 Jahren mit einer geplanten Bausumme von ca. 6,5 Mio €. Letztlich werden es nun vermutlich fast 10 Mio € sein, die an der IGS Horhausen verbaut werden. Die unmittelbar angrenzende Nachbarschaft wurde seinerzeit frühzeitig in die Planungen mit eingebunden.

Das Raumprogramm entspricht den aktuellen Vorgaben und ist sehr modern: ein ansprechendes nutzbares Foyer, ein Lernzentrum mit voll-digitaler Ausstattung, zahlreiche Kurs- und Fachräume, eine Sporthalle mit angeschlossenem Mehrzweckraum, großzügiger Aufenthaltsraum für Oberstufenschüler, eine Bibliothek, barrierefreier Aufzug und die üblichen erforderlichen Nebenräumen. Der Baukörper ist größtenteils in Sichtbeton gehalten und erhält an vielen Stellen Dachdurchlässe, die das Tageslicht einfallen lassen. Beheizt werden die neuen Komplexe mit der bereits in 2021 im alten Schulteil eingebauten bzw. ertüchtigten Holzhackschnitzelheizung, die von einer Gasheizung bei höherem Bedarf unterstützt wird. Die neuen Dächer erhalten zudem eine Photovoltaikanlage mir Eigenstromnutzung.
Auch der zentrale Schulhof soll zum Ende der Fertigstellung der Baukörper vollständig neu gestaltet werden.
Für das Bauvorhaben war eine verpflichtende Nachhaltigkeitsstudie - geltend für die nächsten 30 Jahre - zu erstellen.

Installiert wird im größeren Gemeinschaftshaus zudem eine Mensa mit 40 Sitzplätzen; diese unterstützt in zwei Schichten der Mittagsmahlzeit das Ganztagsangebot der Schule. Die Mensa ist von Ihrer Planung her für alle heute gängigen Andienungsvarianten ausgelegt, selbst gekocht wird dort nicht. Der Raum für die Ganztagsschüler erhält zusätzlich eine Außenterrasse.

An den vorhandenen älteren Gebäudeteilen wird im Zuge des Neubaus nichts verändert. Die Schule ist seit über 26 Jahren als Integrierte Gesamtschule in Horhausen und hat seit gut 12 Jahren auch das Oberstufenangebot bis zum Abitur. Noch nicht gelöst sind derzeit die Parkplatz- und Verkehrsprobleme rund um die IGS Horhausen. Schulleiter Schmalen berichtete von mehreren Gesprächen und Ortsterminen, die jedoch noch zu keiner Lösung geführt hätten.

Nach der ausführlichen Besichtigung diskutierten die Kommunalpolitiker noch einige Zeit mit Schulleiter Schmalen in einem der Klassenräume. Es erfolgte ein interessanter Austausch über aktuelle schulische Sachthemen, Schulpolitik, Digitalisierung sowie Schulentwicklungsplanung. Aus Sicht der Kommunalpolitiker wäre eine stärkere Begeisterung der Jugend für die gemeindliche Politik ‚vor der eigenen Haustüre‘ wünschenswert, dazu wurden erste Ideen und Pläne geschmiedet.

Die Fraktionsvorsitzenden in der Gemeinde Christoph Orthen und in der Verbandsgemeinde Frank Bettgenhäuser dankten Schulleiter Norbert Schmalen für die exzellente Führung und die außerordentlich interessante Vorstellung und Diskussion.

Mit der Fertigstellung der IGS etwa Ende 2023 entsteht eine der modernsten Schulen der Region, auf die sowohl die Gemeinde Horhausen als auch Verbandsgemeinde und Kreis zurecht stolz sein können. Sie stärkt damit auf beeindruckende Art und Weise unseren Standort.

 

10.10.2022 in Aktuell

Schwerpunktthemen in Klausur: Regionale Energieerzeugung, Flächennutzungsplan, Radwege

 

Schwerpunktthemen in Klausur: Regionale Energieerzeugung, Flächennutzungsplan, Radwege
 

SPD Fraktion im Verbandsgemeinderat befürwortet heimische Energieerzeugung
 

In der diesjährigen Klausurtagung der Verbandsgemeinde-SPD Fraktion lag der Schwerpunkt auf der Frage, wie in unserer Verbandsgemeinde mehr regionale Energie erzeugt werden kann und welche Vorrausetzungen dafür geschaffen werden müssen.

Unter dem Eindruck der aktuellen Energiekrise erläuterte der Fraktionssprecher Frank Bettgenhäuser anhand regionaler Zahlen, das derzeit nur 18 % der gesamten Energie, die in unserer VG verbraucht wird, auch in der VG Altenkirchen-Flammersfeld erzeugt wird; vorwiegend durch Biogas und Photovoltaik. Das bedeutet, dass Gewerbe und Einwohner in unserer VG über 80 % der Energie aus anderen Regionen zukaufen müssen und das Geld dafür dann auch dorthin abfließt.

Wie man diese kritische Abhängigkeit verringern kann, dazu hatte die SPD Fraktion Fachleute eingeladen. Einerseits waren die Experten der Verbandsgemeinde, Herr Joachim Schuh (VG-Werke) und die Klimaschutzmanagerin Julia Stahl dabei sowie auch Herrn Johannes Rudolph vom regionalen Energieversorger EAM.

Die Kommunalpolitiker stellten nicht ohne deutliche Selbstkritik fest, dass man in der Vergangenheit das Thema einfach zu wenig beachtet hat und auch im Einzelfall die eine oder andere Möglichkeit zur Energieerzeugung z.B. durch Windkraft kommunalpolitisch nicht gewollt war.

Gemeinsam mit den Experten ging es in der Diskussion vorwiegend um die Möglichkeiten welche Energieformen uns zur Verfügung stehen und wie die Menschen und Firmen in unserer Region dabei mit eingebunden werden können.

Die SPD Fraktion sieht noch erhebliches Potential für Photovoltaikanlagen auf bereits versiegelten Flächen in unserer Region. Neben den zahlreichen öffentlichen Gebäuden, welche noch nicht mit solchen Anlagen ausgestattet sind, kam auch der Vorschlag bereits versiegelte Flächen wie Parkplätze usw. mit Photovoltaik zu überdachen. Beim Thema „Photovoltaik auf Grünflächen“ kommt es zu Diskussionen. Zu viele Fragen rund um die Landwirtschaft und Auswirkungen auf das Landschaftsbild kommen dabei auf. Grundsätzlich sollte man alle Optionen prüfen wobei nach Meinung der Fraktion das zusätzliche versiegeln von Flächen immer die schlechteste Lösung ist.

Im in Kürze neu aufzustellenden Flächennutzungsplan wird sich die Fraktion auch dafür einsetzen, dass möglichst geeignete Vorranggebiete für Windkraft ausgewiesen werden, um einen Wildwuchs in unserer Region planungsrechtlich verhindern zu können.
 

Flächennutzungplan
 

Der neue aufzustellende Flächennutzungsplan bietet noch weitere Herausforderungen, die sorgfältig abgewogen werden müssen. Die SPD Fraktion sprach sich eindeutig dafür aus, künftig das Thema Innenentwicklung unserer Dörfer stärker voran zu treiben. In der Vergangenheit wurde nach dem Eindruck einiger Ratsmitglieder den „Neubaugebieten“ eine zu hohe Bedeutung beigemessen. Dadurch haben einige Dörfer ihren Innenbereich vernachlässigt. Sollten dennoch Neubaugebiete erforderlich sein, so machen diese nach den bisherigen Erfahrungen der Fraktionsmitglieder nur da Sinn, wo auch die Ortsgemeinde überwiegend Eigentümer der Flächen ist. Zu oft hat man erfahren, dass ansonsten die Bauplätze einfach brach liegen und nutzlos „für die Enkel“ aufbewahrt werden.
 

Radwege
 

Als drittes großes Thema beschäftigte die Fraktionsmitglieder, dass in unserer Region noch sehr mangelhafte Radwegenetz. Insbesondere für den Alltagsverkehr mit dem Rad haben wir kaum etwas zu bieten. Es wurden 5 „Baustellen“ identifiziert, wo neue Radwege verstärkt angegangen werden müssen: Almersbach-Altenkirchen; Birnbach entlang der B8; Peterslahr nach dem Tunnel; Flammersfeld-Weyerbusch; Altenkirchen-Hachenburg.

Damit stehen für die SPD Fraktion im Verbandsgemeinderat nach der Klausurtagung die 3 Schwerpunkte für die kommunalpolitischen Arbeit der nahen Zukunft fest: 1. Energie aus der eigenen Region; 2. Verantwortungsvoller Umgang mit unseren Flächen im neuen Flächennutzungsplan; 3. Ausbau des Alltags-Radwegenetzes

 

Suchen

 

Counter

Besucher:352324
Heute:16
Online:1
 

Wetter-Online