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SPD Horhausen

11.11.2018 in Aktuell

SPD besucht Firma Bellersheim

 
Genossen zu Besuch bei der Firma Bellersheim in Neitersen

SPD besucht Firma Bellersheim in Neitersen

Heijo Höfer, MdL und Mitglieder der Stadt- und Verbandsgemeinderäte aus Flammersfeld und Altenkirchen trafen sich bei der Bellersheim Unternehmensgruppe in Neitersen zum allgemeinen Gedankenaustausch.

Das Familienunternehmen, gegründet 1884, wird heute in der 5. Generation fortgeführt. Was als Handel für Düngemittel, Brenn- und Baustoffe begann, ist heute eine Unternehmensgruppe mit fünf Geschäftsbereichen – Abfallwirtschaft, Energie, Logistik, Schmierstoffe und Tankstellen.

Die Zentralen der Firma sind in Neitersen und Boden (Westerwaldkreis), sowie eine Niederlassung in Haiger mit insgesamt mehr als 350 Angestellten.

Die Sortieranlage in Boden wurde 1993 in Betrieb genommen. Hier kümmert man sich um alles, was mit Abfall zu tun hat. „Die Abfallwirtschaft hat sich in den letzten Jahren sehr verändert“, sagte Ulf Bellersheim. „Recycling ist heute eine Selbstverständlichkeit“. In Boden werden aber nicht nur die Wertstoffe sortiert, sondern auch gefährliche Abfälle entsorgt, Altmetall gesammelt und Bioabfall technisch anspruchsvoll vergoren. Hier werden auch professionell und sicher Daten vernichtet. „Gerade in der heutigen Zeit des Datenmissbrauchs ist das sehr wichtig“, meinte Höfer. Die Abfallwirtschaft braucht, um die vielfältigen Aufgaben zu erledigen, hoch qualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wie Diplom-Chemiker, Entsorgungsfachkräfte und speziell geschulte Kraftfahrer.

Auf Nachfrage von Heijo Höfer erklärte Thomas Bellersheim, dass der Fachkräftemangel in allen Unternehmensbereichen zu spüren sei. Insbesondere im Bereich der Berufskraftfahrer habe sich die Situation, auch auf Grund der steigenden Anforderungen, massiv verschärft. Bedingt durch die Verkehrssituation auf den Autobahnen stehen sie unter Stress und großer mentaler Belastung. Die LKWs im überregionalen- und Fernverkehr erreichen durchschnittlich 120 bis 180 000 km im Jahr. Der Fuhrpark umfasst rund 90 LKW und ist hinsichtlich Sicherheits- und Umweltstandards und Fahrerkomfort auf dem neuesten Stand. „Aber es ist schwer, geeignete Fahrer zu finden“, bedauerte Thomas Bellersheim.

Dabei bildet das Unternehmen selbst aus – zurzeit 17 Auszubildende, darunter auch duale Studentinnen und Studenten der Betriebswirtschaftslehre. Simone Bellersheim berichtete, dass Sie sich persönlich um die Auszubildenden kümmere. Sie stellte dabei fest, dass es den jungen Leuten oft an sozialen Kompetenzen und an Allgemeinbildung mangelt. Auch ist es so, dass nach der Ausbildung und etwa 2 bis 3 Jahre im Betrieb, sie oft in die Ballungszentren abwanderten. Sie wünschte sich, dass politisch Anreize geschaffen würden, die jungen Leute in der Region zu halten.

Hervorzuheben ist das gemeinnützige Engagement der „Bellersheims“. So unterstützen sie in der Verbandsgemeinde Altenkirchen unter anderem das Tennisturnier „AK Ladies Open“ und das Haus Felsenkeller. Seit über 3 Jahren arbeitet die Familie mit der Rainer Meutsch Stiftung „Fly & Help“ zusammen, die Schulen in Afrika baut.

Die Besucher zeigten sich beeindruckt von der Vielfältigkeit der Unternehmensgruppe. „Es ist schon erstaunlich, was sich hinter der sauber aufgereihten roten und weißen Fahrzeugflotte verbirgt“.

 

25.03.2018 in Aktuell

Erhebliche Kosteneinsparungen bei der Straßenbeleuchtung

 

Erhebliche Stromkosteneinsparungen durch moderne Straßenbeleuchtung

Horhausen. Bereits im Frühjahr 2016 wurde in allen Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Flammersfeld - und in vielen Gemeinden des Landkreises - die Entscheidung zur Umstellung auf moderne LED-Technik bei der Straßenbeleuchtung getroffen. Die Umstellung erfolgte durch den Netzbetreiber Energienetz Mitte GmbH ohne Zusatzkosten für die Gemeinden. Die Verwaltung in Flammersfeld prognostizierte seinerzeit eine Kosteneinsparung bei den Stromkosten von etwa 30 %. Auch in Horhausen wurden – soweit nicht bereits neueste Technik installiert war – überall auf moderne LED-Technik umgestellt.

Nach den ersten Erfahrungen mit der neuen Technik stellte sich nun heraus, dass die tatsächlichen Einsparungen erfreulicherweise deutlich höher ausfallen! Letztlich kann ein Energieverbrauch heute gegenüber früher von deutlich weniger als der Hälfte festgestellt werden. In der Ortsgemeinde Horhausen bedeutet dies pro Jahr eine Energiekosten-Ersparnis von fast 14.000 € pro Jahr! Während früher ca. 107.000 kWh per anno für die Straßenbeleuchtung benötigt wurden, waren es zuletzt nur etwa 48.000 kWh. Nicht nur bares Geld, das nun für andere Zwecke zur Verfügung steht – sondern auch ein echter Beitrag zur Energieeinsparung und zum Ressourcenschutz und der Klimaverbesserung. Die Gesamteinsparung der jährlichen Energiekosten für die Straßenbeleuchtung auf Ebene der Verbandsgemeinde beläuft sich durch die Umstellung der Leuchtmittel auf ca. 72.000 €.

 

 

18.03.2018 in Aktuell

Bauzeitenplan und Bauantrag für die Erweiterung der IGS Horhausen in Arbeit

 

Bauzeitenplan und Bauantrag für die Erweiterung der IGS Horhausen in Arbeit

In den geplanten Erweiterungsbau an der IGS Horhausen kommt aktuell Bewegung. Wie Landrat Michael Lieber vor wenigen Tagen im KDH Horhausen anlässlich der öffentlichen Fusionsveranstaltung Altenkirchen-Flammersfeld ankündigte, wird die Investition des Kreises in den Schulstandort Horhausen nun allmählich in die Realisierungsphase eintreten. Etwa 7 Mio € wird der Kreis in die Erweiterung und Modernisierung der IGS Horhausen investieren; 60 % der Investitionen werden öffentlich bezuschusst. Die Genehmigung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion ADD für die Baumaßnahme liegt bereits seit längerer Zeit vor. Zurzeit befindet sich der Bauzeitenplan in der Abstimmung zwischen Verwaltung und Architekten. Mit der Einreichung des Bauantrages noch im Frühjahr wird gerechnet. Schulleiter Norbert Schmalen und viele seiner Kolleginnen und Kollegen sehnen sich die Modernisierung herbei – sind doch die derzeit noch im Einsatz befindlichen Raum-Container nach rd. 8 Jahr Einsatzzeit am Ende einer akzeptablen Nutzung angekommen. Darüber hinaus erfordern der Schulalltag und die an vielen Stellen gestrickten Not- und Übergangslösungen baldmöglichst ein Ende und einen Neubeginn.

 

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