03.10.2025 in Aktuell
23. Horhauser Drachenflugfest am 04. und 05. Oktober 2025
Das beliebte Westerwälder Drachenflugfest der Ortsgemeinde Horhausen findet dieses Jahr zum 23. Mal statt. Auf den bekannten Wiesenflächen hinter dem Feuerwehrhaus und dem Bauhof der Gemeinde in Richtung Grenzbachtal treffen sich wieder Freunde der Drachenflugkunst aus nah und fern! Die offizielle Eröffnung ist am Samstag, den 04. Oktober um 11 Uhr. Organisiert wird die Veranstaltung von der IG Interessengemeinschaft Drachenclub Dreamcatcher Westerwald, der Ortsgemeinde Horhausen und der Tourist-Info der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld. Auf über 18.000 qm steht für die Besucher ein vielfältiges Programm bereit. Dieses Jahr mit beleuchteten Drachen, die besonders bei Einbruch der Dunkelheit effektvoll wirken. Selbstverständlich wird auch für das leibliche Wohl ausreichend gesorgt.
21.07.2025 in Aktuell
40 Jahre Rudis Schlemmerstube in Horhausen
Eine Woche vor Horser Kirmes – vor exakt genau 40 Jahren: 1985 im Juli begann Rudolf Pees in Horhausen mit seiner „Schlemmerstube“ - eine bis heute währende Erfolgsgeschichte! Vertreter der Ortsgemeinde Horhausen und der Markplatz Region Horhausen e.V. gratulierten jetzt Sabine und Rudi Pees zum Jubiläum - die Schlemmerstube ist bis heute zweifelsohne eine Bereicherung für die Gemeinde!
Rudi Pees, gelernter Metzger, war damals im Tiefbau bei der Fa. Weissenfels beschäftigt, konnte er doch hier deutlich mehr verdienen als in seinem ursprünglich erlernten Beruf. Doch es zog ihn wieder in den Lebensmittel- und Gastronomiebereich: er liebäugelte mit seinem eigenen kleinen Speiselokal in der Rheinstraße 40. Dort befand sich damals bereits ein kleiner Imbiss. Das Konzept entsprach aber nicht so ganz seinen Vorstellungen. Nach mehreren Monaten wurde er sich aber mit der damaligen wie heutigen Besitzerin Ulrike Eul-Peter einig: die Räumlichkeiten wurden umgebaut und modernisiert, und z.B. die markanten Rundbogenfenster eingebaut: die Erfolgsgeschichte der „Schlemmerstube“ nahm Ihren Anfang.
Das Ladenlokal in der Hauptstraße hat eine lange Geschichte: in den Räumlichkeiten waren zuvor ein Imbiss, davor eine Boutique – und viele Jahre davor ein Zahnarzt. „Die Zusammenarbeit mit der Hauseigentümerin Ulrike Eul-Peter war immer und ist bis heute sehr gut und sehr unterstützend und vertrauensvoll“ – so berichtete Rudi Pees. Ende der 90er Jahre wurde dann in südlicher Richtung angebaut und vergrößert. In der Zeit lernte Rudi auch seine Frau Sabine kennen und lieben – und beide bringen sich bis heute mit Herzblut in Ihren gastronomischen Betrieb ein. Die Lokalität ist weit über die Grenzen Horhausens bekannt; viele Stammgäste aus der näheren und mittleren Umgebung schätzen das Angebot der Schlemmerstube.
Die Zeiten haben sich sehr gewandelt. Rudi Pees aus der Erinnerung: „Es war damals das 13. Lokal, dass ich in Horhausen eröffnete! Und es wurden schon Wetten abgeschlossen wie lange das wohl gut gehe..“ so berichtete er den Gratulanten. Die Situation in der Gastronomie sehe heute völlig anders aus. Der Ausschank an Bier z.B. habe sich deutlich verändert, die Zahl der Betriebe ist sehr überschaubar geworden. „Es war nicht immer einfach – aber wir haben durchgehalten!“ – so Sabine und Rudi einmütig. Sie wollen auch noch etwas weiter durchhalten, aber: „Ewig – geht es für uns natürlich auch nicht weiter. Natürlich wünschen wir uns eine gute Nachfolge!“
Rudis Schlemmerstube ist auch Mitglied der ersten Stunde der Werbegemeinschaft „Marktplatz Region Horhausen e.V.“. Ortsgemeinde und Vorstand des Markplatzes e.V. überreichten Blumen und ein Trikot im Stil seines Lieblings-Clubs mit der Aufschrift „Rudi“ und der Spielernummer „40“. Bleibt zu hoffen, dass Rudi und Sabine noch eine gute Zeit „im Spiel“ bleiben und Horhausen und die umliegende Region mit Ihren freundlichen, geselligen und schmackhaften Gastronomie erhalten bleiben.
09.07.2025 in Aktuell
Zentrale Bushaltestelle in Horhausen bedarf eines Umbaus
Zentrale Bushaltestelle in Horhausen bedarf eines Umbaus
Vor gut 25 Jahren wurde er neugestaltet – der zentrale Kardinal-Höffner-Platz mit Bushaltestelle mitten in Horhausen. Im Fokus lagen damals eine neue Flächengestaltung mit der Möglichkeit großer Veranstaltungen (Blumenmarkt, Kirmes etc.), die Anlage von zentralen Parkplätzen und die sachgerechte Errichtung einer Bushaltestelle für den ÖPNV. Seinerzeit – gab es zwei Buslinie die sich in Horhausen trafen und zum Umstieg zwangen – die Linie nach Altenkirchen und diejenige nach Neuwied. So war die Anlage entsprechend mit Mittelsteg und Überdachung angelegt und ermöglichte problemloses Umsteigen vom einen Bus zum anderen.
Heute nun – liegen die Verhältnisse anders! Es gibt lediglich noch einen durchgängigen Linienverkehr der Linie 120, der sich zunehmender Nutzung erfreut. Daher werden heute schon – und wohl auch nach Einschätzung des zuständigen VRM (Verkehrsverbund Rhein-Mosel GmbH) unstreitig weiterhin – deutlich größere, dreiachsige Doppeldeckerbusse im Einsatz notwendig. Diese können die heutige Busanlage aufgrund Ihrer Größe nicht befahren und halten daher seit einiger Zeit schon direkt an der B 256. Die Gemeindevertreter sind sich einig, dass dies kein Zustand ist; es ist gefährlich und es besteht keine Unterstellmöglichkeit für die wartenden Reisenden. Haltende Busse behindern dabei immer wieder den Durchgangsverkehr. Zudem sind die provisorischen Haltestellen nicht barrierefrei.
Bereits im Januar des Jahres trafen sich daher Vertreter von Ortsgemeinde, Verkehrsverbund VRM, LBM und Behörden zu einem Ortstermin. Mit dabei auch die damalige Planerin Marion Kröll vom Planungsbüro Boos & Kröll, die auch heute die planerischen Leistung der Überarbeitung übernimmt.
Neben der oben beschriebenen Liniensituation weist die alte Bushaltestelle auch die heutigen Anforderungen der Barrierefreiheit nicht mehr auf. Für diesen Umbau gewährt der zuständige LBM (Landesbetrieb Mobilität) Zuschüsse. Eine weitere Erschwernis ist die alltäglich mehrfache Ein- und Ausfahrt der Busse in den regen Verkehr auf der B 256.
Maßgabe der Gemeinde ist die Haltestelle wieder auf den Kardinal-Höffner-Platz zu bekommen. Es wurde daher eine Planungsalternative entwickelt und auf den Weg gebracht. Im Einzelnen ist folgendes angedacht: Rückbau der Mittelinsel und der vorhandenen Unterstände der jetzigen Haltestelle, Verlagerung des Wartebereiches nach Süden und der Fahrspuren nach Norden, Einbahnverkehr (Einfahrt nördlich an der Kirchstraße, Ausfahrt südlich am ampelgeführten Überweg), Herstellung der Barrierefreiheit der Gesamtanlage, Einführung einer gezielten speziellen Ampelsteuerung für den Busverkehr mit einer zusätzlichen Einfachampel für den Busverkehr (nach dem Muster Straßenhaus). Selbstverständlich soll der Umbau so erfolgen, dass er auf absehbare Zeit den Anforderungen und ggf. weiteren Änderungen auch standhält. Der ÖPNV nimmt an der Stelle auch einen Teil des Schülerverkehrs der beliebten IGS auf. Funktion und Nutzen für den privaten Individualverkehr mit Parkplätzen sowie die Nutzung der Fläche für Veranstaltungen werden selbstverständlich erhalten bleiben. Unterstände für wartende Reisende werden komplett erneuert werden müssen.
Nach den Vorplanungen hat der Gemeinderat nun die Planungen einstimmig abgesegnet und das Projekt soll in Gang kommen. Es sollen die Zuschussmöglichkeiten aus Mitteln des ÖPNV und des LBM für den barrierefreien Umbau realisiert werden. Die geschätzten reinen Baukosten liegen bei brutto ca. 340 T€ zzgl. Vermessungskosten und Ingenieurhonorare. Wenn alles gut läuft, könnten die Arbeiten z. B. in den Sommerferien 2026 umgesetzt werden, die Bauzeit wird auf ca. 6 Wochen geschätzt. VRM und die für den ÖPNV zuständige Kreisverwaltung sicherten im Vorfeld zu, dass mit der oben beschriebenen Veränderung die heutigen Busse wieder den Kardinal-Höffner-Platz als Bushaltestelle werden nutzen können.
Angeregt wurde in dem Zusammenhang noch von unserer Fraktion die neben dem neuen Wartehaus geplanten abschließbaren Fahrradstellplätze auch gleich mit eBike-Ladestationen zu versehen. Das würde in das gerade erstellte Fahrradwegekonzept passen und befruchtet auch die Nutzung des ÖPNV.
Gleichzeitig zum Umbau der Bushaltestelle sieht die Gemeinde Horhausen in Eigenregie vor, den gesamten Platzbereich zu sanieren und zu überarbeiten. Eine Kostenabschätzung hierfür über etwa 40 T€ liegt bereits vor, die Mittel dazu sind bereits im Haushalt vorgesehen.
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