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SPD Horhausen

SPD Kommunalpolitik in der Ortsgemeinde Horhausen/Ww. in 2026

Foto: Christoph Orthen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger in Horhausen, Huf und Luchert!

Ein sehr intensives, arbeits- und ereignisreiches Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu. Vieles – wird uns in Erinnerung bleiben, Allgemeines und auch Persönliches.
 
Die Realitäten der Welt verändern sich weiter rasant; vieles ist ernüchternd, neu und ungewohnt. Die wirtschaftliche Rezession hält weiter an, lang geglaubte Verbündete stehen uns plötzlich feindselig gegenüber. Die selbst gesetzten Klimaziele sind nicht erreicht und werden weiter verschoben. Wir müssen uns immer mehr auf Veränderungen einstellen und mit ihnen umgehen lernen. Und all dies – mit viel Dynamik und wenig Prognosepotential.

Manchmal – muss man innehalten und sich bewusst Positives in seine Sinne platzieren, damit die schlechten Nachrichten nicht nur noch überwiegen. In unserer örtlichen Kommunalpolitik war es rundum ein sehr intensives Jahr mit vielen Sitzung, Besprechungen und Terminen. Der neue Doppelhaushalt 2025/2026 mit den neuen Regeln zur Grundsteuer wurde verabschiedet, unser Bauhof personell verstärkt, der naturnahe Spielplatz „Auf dem Acker“ wieder hergerichtet, mahnende und erinnernde Stolpersteine verlegt, der Flächennutzungsplan beschäftigte uns und die MeinOrt-App wurde eingeführt – um nur einige Beispiele zu nennen. Baumaßnahmen prägten lange Zeit den Ort (Privater Wohnungsbau, Neubau Wassertransportleitung der VG-Werke und Glasfaserverlegung). Zahlreiche erfolgreiche Veranstaltungen begleiteten das Jahr, bei denen oftmals die Ortsgemeinde organisatorisch oder gar verantwortlich zeichnete. Ein Highlight unseres Kirchspiels war im Sommer der 1. Verbandsgemeindetag unserer VG Altenkirchen-Flammersfeld an der Raiffeisenhalle – was für ein buntes und gelungenes Fest! Ganz besonders wurde hier auf beeindruckende Art und Weise die hervorragende Ehrenamtlichkeit in den unterschiedlichsten Varianten unserer Heimat präsentiert.

Für das neue Jahr 2026 stehen in Horhausen weiterhin viele Aufgaben an: der Umbau der zentralen Bushaltestelle steht bevor und in Huf wurde gerade mit der naturnahen Umgestaltung des Dorfweihers begonnen. Viele weitere Themen stehen noch auf der Agenda. Rundum informieren können Sie sich übrigens voraussichtlich am 26. Februar 2026 in einer geplanten Einwohnversammlung. Hier geht es um die jüngste Vergangenheit, aktuelle Themen und in naher Zukunft anstehende Projekte.

Die uns allen gerade gestellten Aufgaben in einer sich in allen Bereichen stark verändernden Welt erfordern Kraft, Ausdauer, Mut und Ehrlichkeit. Der Egoismus ist verbreitet genug – das „Wir“ und die Gemeinschaft zählt, wir müssen zusammenhalten! Nur so schaffen und bewahren wir für uns in unserem schönen und lebenswerten Ort eine beständige und solide Basis. Mit den besten Ideen und mit echter Heimatliebe unterwegs.

Bleiben Sie positiv – engagiert und zuversichtlich!

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes neues Jahr 2026!

Ihr Team der SPD Horhausen

 
 

23.10.2026 in Topartikel Aktuell

SPD Kreisvorstand schlägt Katja Schütz als Landratskandidatin für 2027 vor

 

Der SPD Kreisvorstand im Landkreis Altenkirchen schlägt Katja SCHÜTZ aus Gieleroth als Kandidation der SPD für die im nächsten Jahr anstehende Wahl eines neuen Landrats/ einer neuen Landrätin im Landkreis Altenkirchen vor. Die 57jährige Mutter Katja Schütz kommt aus unserem Landkreis und bringt über 25 Jahre kommunalpolitische Erfahrung mit: 15 Jahre lang war sie Ortsbürgermeisterin von Gieleroth und ist aktuell im Verbandsgemeinderat Altenkirchen-Flammersfeld tätig. Am Samstag, den 07.11.2026 findet in Grünebach (Bürgerhaus) die Kandidatenwahl der SPD-Delegierten im Rahmen der Kreiskonferenz statt.
Die Wahl des neues Landrats/ der neuen Ländrätin für den Kreis Altenkirchen ist auf den 11. April 2027 terminiert. 

 

23.10.2026 in Aktuell

Oktobermarkt am 25.10.26 in der Ortsmitte Horhausen

 

In diesem Jahr steht der beliebte Oktobermarkt der Ortsgemeinde Horhausen unter dem Motto "Hier fühlt sich jeder zuhause" und bindet die Ausstellung "Haus & Wohnen" im Kaplan-Dasbach-Haus mit ein. Marktmeister Lars LETTAU (SPD-Fraktion Horhausen) lädt Sie herzlich ein zum Oktobermarkt 2026 in der Ortsmitte von Horhausen/Westerwald.

 

10.09.2026 in Aktuell

Der Gemeindewald von Horhausen im Jahre 2026

 
Wester-Wald; Foto: Christoph Orthen

In der letzten Gemeinderatssitzung vom 07. Sept. 2026 wurde ein umfassender Bericht über die Zusammensetzung und den Zustand des Gemeindewaldes von Horhausen vorgestellt. Im Auftrag der Verbandsgemeinde AK-FF analysierte und berichtete Carsten Bender vom Forstplanungsbüro Bender in Betzdorf.

Im Fachjargon nennt sich diese „Inventur“ des Waldes das „Forsteinrichtungswerk“. Normalerweise soll dieser Waldbericht etwa alle 10 Jahre erstellt werden; die letzte Betrachtung erfolgt allerdings bereits 1994. Dieser jeweils aktuellste Waldzustandsbericht ist die Grundlage der Gemeinde und des zuständigen Revierförsters für die Betriebspläne und Maßnahmen im Gemeindewald in den folgenden Forstwirtschaftsjahren.

Die reine Waldfläche des im Eigentum der Gemeinde Horhausen befindlichen Waldes beträgt 65,3 ha; dazu kommen Nebenflächen (z.B. Wege, Brachen) sowie Mischflächen aus Wald/landwirtschaftlichen Flächen, sodass die forstliche Betriebsfläche insgesamt 82,8 ha beträgt. Im Zuge der Flurbereinigung der letzten Jahre hat die reine Waldfläche der Gemeinde um 13,4 ha zugenommen.

Nach den statistischen Daten erfolgte eine Betrachtung der Waldfunktionen, der Zusammensetzung und des Zustandes. Besonders prägend und auffallend gerade des Horhauser Waldes ist aufgrund seiner Gesamtgestaltung - seine Bedeutsamkeit für das lokale Klima. Herr Bender stellte dieses auffallende wichtige Merkmal im Vergleich zu anderen Waldgebieten besonders heraus. Weitere wichtige Funktionen des Horhauser Waldes sind u. A. der Landschaftsschutz, die Erholungswirkung und auch verschiedene Objektschutzwirkungen (Immissions-, Lärm-, Sicht-, Verkehrsstraßenschutz).

Die Zusammensetzung des Horhauser Waldes im Einzelnen hat sich in den letzten 10 Jahren durch Klimawandel, Sturmereignisse und Borkenkäferbefall gravierend verändert. Im Gemeindewald gingen in dieser Zeit rd. 14.000 fm an Fichten verloren. Zuvor gab es etwa 35 ha Fichtenbestände, heute sind es noch 5 ha. Der Ist-Vorrat an Holz insgesamt ist in Relation zu 1994 unter Einbezug aller Kriterien um die Hälfte zurückgegangen. Etwa ¾ sind aktuell Laubbäume und ¼ Nadelbäume; die Haupt-Baumarten sind Eiche (26 %), Buche (16 %), Fichten (7 %), Kiefern (7 %) sowie Douglasien und Lärchen (jeweils 2 %). Der jährliche Holzuwachs wird je nach Baumart betrachtet und genau berechnet; hieraus leitet sich zur Erzielung einer neutralen Entnahme und eines gesunden Zukunftsbestandes ein jährlicher durchschnittlicher Einschlag von rechnerisch 173 fm ab.

Durch die einschneidenden Veränderungen hat sich auch die Zusammensetzung in den verschiedenen Altersklassen deutlich verändert. Die mit Abstand stärksten Altersklassen sind heute mit rd. 22 ha die Klasse 1 (1-20 Jahre alt) und mit rd. 16 ha die Klasse 5 (81-100 Jahre alt). Dies bedeutet im Prinzip, dass die Gemeinde in den nächsten Jahrzehnten im Gemeindewald keine großen wirtschaftlichen Aktivitäten wird ausführen können. Vielmehr liegt die Priorität jetzt darauf, den bestehenden Wald zu erhalten und möglichst klimaresistent für nachfolgende Generationen zu entwickeln. Unsere Fraktion pocht seit mehreren Jahren immer wieder darauf, die klimaresiliente Waldentwicklung verantwortungsvoll voranzutreiben. Herr Bender wies in dem Zusammenhang weiterhin auf die große Bedeutung des Zusammenhangs zwischen waldbaulichen Zielen und der Jagdbewirtschaftung hin: nur, wenn hier eine sehr gute und enge Zusammenarbeit erfolge, könnten die waldbaulichen Ziele gelingen und insbesondere z.B. die grundsätzlich bedeutsame „Naturverjüngung“ (natürliches Nachwachsen aus eigener Kraft und Samenursprung) zum Ziel gelangen.

Die Bewirtschaftung des Gemeindewaldes und die Zusammenarbeit mit Jagdgenossenschaften und Jagdpächtern bedeutet also eine große Verantwortung beim jetzigen Heranziehen klimaresistenter Wälder für nachfolgende Generationen. Der für Horhausen zuständige Revierförster ist Jan Robin Teubler (Forstrevier Flammersfeld) vom Forstamt Altenkirchen. Vor Kurzem ermittelte das Land RLP übrigens die durchschnittlichen Personalausgaben für staatliche Bedienstete im Revierdienst landesweit neu. Der durchschnittliche Personen-Kostensatz im Dritten Einstiegsamt (gehobener Forstdienst) liegt demnach bei 102.266 €/a (Stand 31.12.2025).

 

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