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SPD Horhausen

10.12.2017 in Aktuell

Zusammenarbeit der SPD im Rahmen der Fusion Altenkirchen-Flammersfeld

 
Mitglieder beider Fraktionen vor dem Vereinsheim des SV Güllesheim

Zusammenarbeit der SPD-Fraktionen nimmt Fahrt auf

Die SPD-Fraktionen der Verbandsgemeinderäte Altenkirchen und Flammersfeld trafen sich in Güllesheim zu einer weiteren gemeinsamen Fraktionssitzung, an der auch der Flammersfelder Bürgermeister Otmar Fuchs, Büroleiter Eugen Schmidt und Bauamtsleiter Martin Fischbach teilnahmen.

Bernd Lindlein, Sprecher der Altenkirchener SPD-Fraktion, wies darauf hin, dass ein besseres Kennenlernen auf mehreren Ebenen wichtig sei: „Es geht nicht nur darum, dass die Fraktionsmitglieder engeren Kontakt knüpfen. Wir wollen auch die neuen Einrichtungen, die für uns alle hinzukommen, kennenlernen, um zu sehen, was hier und da anders oder sogar besser ist und was in den nächsten Jahren in Angriff genommen werden sollte.“ Der Fokus der Arbeit der Fraktionen liegt zunächst auf den Kindertages-, den Schul- und Sportstätten. Daher waren diese auch der erste Anlaufpunkt für die gemeinsame Begehung.

Die Fraktionen besuchten zunächst die Fläche, auf der der neue Kindergarten gebaut werden soll und informierten sich über den Planungsstand.

Weiter ging es zu der Glück-Auf-Grundschule in Horhausen. Die im Jahr 2000 erbaute Schwerpunktschule braucht eine Erweiterung der Mensa, wie der Flammersfelder Fraktionssprecher Matthias Runkel erläuterte: „Die Kinder essen in zwei Gruppen, nacheinander, was nicht immer einfach zu organisieren ist.“ Der Umbau ist bereits geplant mit einer Erweiterung des Raumprogramms und der Verlegung des Spielplatzes.

Auch der Sportplatz des SSV Güllesheim 1926 e.V., eine zentrale Sportanlage der VG Flammersfeld, wurde besichtigt. Es handelt sich um einen Kunstrasenplatz nebst 100 m Laufbahn und weiteren Leichtathletikeinrichtungen, der 2012 angelegt wurde und rege genutzt wird. Auch ein Kleinspielfeld ist vorhanden. Die Sportanlagen werden nicht nur vom SSV Güllesheim, sondern auch von den Horhausener Schulen genutzt. Das angrenzende Sportlerheim wurde aus dem Altbestand übernommen, Umkleiden und Sanitäreinrichtungen „sind in die Jahre gekommen“.

Der vierte Anlaufpunkt der SPD-Fraktionen war die Raiffeisenhalle, die gleichzeitig als dreigeteilte Sporthalle, aber auch als Bürgerhaus dient. „Sie ist stets gut ausgelastet,“ sagte Matthias Runkel. Damit auch nachvollziehbar ist, wer im Rahmen des prall gefüllten Belegungsplanes die Halle wann nutzt, gibt es ein spezielles Chip-System für die Eingangstüren.

Insgesamt waren die Altenkirchener von den schlüssigen Planungen, den kurzen Wegen zwischen den Einrichtungen und ihren sehr guten Ausstattungen angetan.

Bernd Lindlein und Matthias Runkel zeigten sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen der gemeinsamen Fraktionssitzung. „Es ist wichtig, dass wir gegenseitig auf dem aktuellen Stand sind, was wichtige Einrichtungen angeht,“ sagte Runkel. Lindlein ergänzte: „Nur so kann nach der Fusion sinnvoll gearbeitet werden – wir müssen jetzt bereits die Pflöcke für die Zukunft einschlagen und alles dafür tun, die Fusion zeitnah umzusetzen.“ Die Fraktionen waren sich einig, dass weitere Besichtigungen und Treffen regelmäßig stattfinden werden.

 

 

26.11.2017 in Aktuell

Horhausen diskutiert über Verkehrsproblematiken

 

Bürgerinnen und Bürger von Horhausen diskutieren über Verkehrsproblematiken

Horhausen. Zu einer öffentlichen Veranstaltung hatte die Ortsgemeinde Horhausen jüngst eingeladen – auf Anregung der SPD-Fraktion im Rat und mit finanzieller Unterstützung aus dem Förderprogramm „Ländliche Zentren“ des Landes (städtebauliche Förderung nach dem Baugesetzbuch) hat die Gemeinde die Erstellung eines Verkehrskonzeptes für den gesamten Ort in Auftrag gegeben. Die Moderation des Abends übernahm das ausführende Fachbüro BSV aus Aachen (Büro für Stadt- und Verkehrsplanung). Zweck der Untersuchung ist die Verbesserung der Verkehrsführung, die Beseitigung von Schwach- und Problemstellen sowie die barrierefreie Gestaltung der Ortstraßen. Gut 50 Interessierte aus allen drei Ortsteilen hatten sich um Kaplan-Dasbach-Haus zur Diskussion und aktiven Teilnahme eingefunden. Schnell wurde klar: die alltäglichen Verkehrsprobleme in Horhausen sind seit geraumer Zeit immer wieder ein Diskussionsthema in der Bevölkerung.

 

Auch für den politischen Rat ist das Thema von Wichtigkeit. Entgegen dem allgemeinen demografischen Trend ist Horhausen eine weiterhin aufstrebende und sich entwickelnde Gemeinde mit potentiell zunehmender Bevölkerung. Die Kenntnis über Schwachstellen und Bewegungsprofile des Verkehrs sind daher wichtige Erkenntnisse für kommunalpolitische Entscheidungen in jeglicher Hinsicht.

 

Eine interessante und wichtige Information der Planer war, dass sie bereits jetzt nach erster Voruntersuchung insgesamt mehr als ausreichende Parkmöglichkeiten innerorts als gegeben ansehen. Weitere öffentliche Parkplätze sind nicht erforderlich. Schnell wurde ebenso deutlich, dass leider die alltäglichen Regelverstöße im ruhenden Verkehr, zum Beispiel beim Parken, nicht kontrolliert und sanktioniert werden. So kann sich die Situation nicht verbessern. An anderen Schwerpunkten hatte das Büro auch gleich Vorschläge aus dem Erfahrungsfundus parat. Ziel der öffentlichen Veranstaltung war es aber insbesondere auch die Bevölkerung aktiv mit einzubinden. So wurden denn die Anwesenden in mehrere Gruppen eingeteilt und konnten sich anhand von bereitstehenden Ortsplänen reihum in die Situationen einarbeiten und aktiv mit Ihren Erfahrungen, Beobachtungen und Vorschlägen einbringen. Diese wurde notiert und/oder in die Pläne eingezeichnet und vom Büro für die weitere Arbeit mitgenommen.

 

In wenigen Wochen erwartet der Gemeinderat die konzeptionelle Aufarbeitung und Stellungnahme des Fachbüros BSV. Sicherlich werden hier auch Vorschläge und Lösungsansätze unterbreitet, die es dann im Rat zu diskutieren und entscheiden gilt. Von Seiten der teilnehmenden Bürger jedenfalls kam zum Ende der Veranstaltung ein sehr positives Resümee: „Ich bin sehr froh, dass sie im Rat sich der Thematik annehmen, und nicht nur Thekengespräche darüber geführt werden“ – so eine begeisterte Teilnehmerin.

Fraktionsvorsitzender und Beigeordneter Christoph Orthen sieht darin und in der positiven Teilnahme der Bevölkerung an der Veranstaltung eine gute Bestätigung im stetigen Bemühen um die Erstellung eines Verkehrskonzeptes. Mehrfach hatte der Rat darüber diskutiert und schließlich vor wenigen Wochen die Erstellung eines Konzeptes mehrheitlich befürwortet.

 

 

26.11.2017 in Aktuell

SPD-Fraktionen - Genossen üben die Verwaltungsfusion ab 2020

 

SPD-Fraktionen aus Horhausen/Flammersfeld und Altenkirchen –
Genossen über die Verwaltungsfusion ab 2020

 

Die Fraktionen der SPD in den Räten der Verbandsgemeinden Altenkirchen und Flammersfeld tagten gemeinsam, um sozialdemokratische Ziele für die kommende Fusion festzulegen. Der Fusionstermin 01.01.2020 rückt nun allmählich in greifbare Nähe. Die formalen Dinge werden in den nächsten Monaten nach und nach angegangen, sodass die geplante Vereinigung Ihren Lauf nehmen kann. „Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit“ erklärte Christoph Orthen (Horhausen) und Bernd Lindlein (Gieleroth) ergänzt: „Eine positive Zusammenarbeit kann und wird uns gegenseitig im kommunalpolitischen Auftrag unserer Bürgerinnen und Bürger bereichern, die sozialdemokratische Arbeit wird weiter vertieft werden.“ Matthias Runkel (Güllesheim) ergänzt zur derzeitigen Sacharbeit: „Die Lenkungsgruppe leistet hervorragende Arbeit, ich habe keinen Zweifel daran, dass wir auf Ebene von Politik und Verwaltung zu einer guten Gemeinsamkeit kommen werden.“ Einige Eckpunkte des derzeit in Vorbereitung befindlichen Fusionsvertrages wurden sodann intensiver beleuchtet und diskutiert. Die Fraktionen beschlossen, sich in Zukunft regelmäßig zu treffen, um eng miteinander die Fusion weiter vorzubereiten. Dabei werden verschiedene Aspekte der kommunalpolitischen Arbeit im Vordergrund stehen. Zu Beginn die Sportstätten, Kindergärten und schulischen Einrichtungen. Die beiden Fraktionen haben sich vorgenommen, das gegenseitige Kennenlernen auch ganz praktisch durch gegenseitige Besuche vor Ort zu untermauern, um den Blick insgesamt auf die neu entstehende Verbandsgemeinde zu weiten.

 

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