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SPD Horhausen

28.09.2022 in Aktuell

Planungswerkstatt Kinderspielplatz in der Ortsgemeinde Horhausen

 
Im ersten Schritt wurde der bestehende Spielplatz ind Augenschein genommen und "vermessen"!

Kinder aus der Gemeinde planen selbst die Neugestaltung Ihres Spielplatzes

Die Ortsgemeinde Horhausen plant die Erneuerung des Spielplatzes in der Ortsmitte nahe des Kaplan-Dasbach-Hauses. Für die erste Ideenfindung waren alle Kinder und Jugendliche aus Horhausen zu einer Planungswerkstatt eingeladen. Die Planungswerkstatt eröffnete die Möglichkeit, alle Kinder in die Planung einzubeziehen. So konnten bereits in der Vorplanung die Wünsche und Vorstellungen berücksichtigt werden.

Am Samstag, 17.9.2022 trafen sich am Treffpunkt Kaplan-Dasbach-Haus 21 Kinder und Jugendliche im Alter von 2 bis 13 Jahren mit Vertretern der Ortsgemeinde und der Spielplatzplanerin, Helena Häuser vom Planwerk Häuser aus Boppard. Nach einer gemeinsamen Begehung der Fläche mit „Aufmaß“ des Spielplatzes und erster Diskussion ging es zurück in den großen Saal. Dort konnten alle Kinder als Experten in eigener Sache in Kleingruppen auf Grundlage eines Luftbildplans ihre Wünsche und Ideen aufzeichnen, malen und beschreiben.

Die Werkstatt erwies sich als äußerst effektiv, die anwesenden Kinder hatten großartige Vorstellungen für ihren neuen Spielpatz in der Ortsmitte. Die Entwürfe wurden voller Begeisterung zum Teil sehr realistisch, zum Teil auch abstrakt zu Papier gebracht. In einem großen Plenum stellte jede Gruppe im Anschluß ihre Zeichnungen vor und erläuterte die Ideen.

Einige Spiel- und Erlebniselemente wurden durch alle Gruppen genannt und sollten deshalb maßgeblich in die Planung einbezogen werden. Dazu zählen die Wünsche:

  • Klettern („Baumhaus“, „Kletterburg“, Seillandschaften, Kletterhölzer) in Kombination mit dem Thema Rutschen in unterschiedlichsten Formen
  • Seilbahn
  • Trampolin
  • Schaukeln für Groß und Klein (Nestschaukel)

Die anwesenden Eltern regten die Themen „ausreichende Sitzgelegenheiten“ und gegebenenfalls „Schattenspender im Bereich eines Sandkastens“ an.

Herr Ortsbürgermeister Schmidt bedankt sich für die zahlreiche und engagierte Teilnahme aller Anwesender. Ziel ist es, einen Großteil der Wünsche zu realisieren, wenngleich nicht jede einzelne Idee auf dem neuen Spielplatz untergebracht werden kann.

Die Umsetzung des Spielplatzes ist für das kommende Jahr 2023 angestrebt. Zunächst müssen noch Förderanträge zur Bezuschussung durch das Land Rheinland-Pfalz gestellt und bewilligt werden.

 

28.09.2022 in Aktuell

MdL und Fraktionsvorsitzende Sabine Bätzing-Lichtenthäler zu Besuch in Heupelzen

 
SPD Kommunalpolitiker unserer Verbandsgemeinde mit MDL Sabine Bätzing-Lichtenthäler am Beulskopf

Sabine Bätzing-Lichtenthäler zu Besuch in der "Turmgemeinde" Heupelzen

Wer kennt ihn nicht, den markanten Holzturm auf dem Beulskopf, der nun seit über 30 Jahren nicht nur einen beliebten Anlaufort für Touristen darstellt, sondern auch ein Wahrzeichen der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld mit der wahrscheinlich besten Aussicht ist.

Von daher ist die heimische SPD-Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende im Landtag auch gern der Einladung der Ortsgemeinde Heupelzen und des Ortsbürgermeisters Rainer Düngen gefolgt, um sich gemeinsam mit der SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Altenkirchen-Flammersfeld vor Ort über die zukünftige Entwicklung zu informieren. "Der Turm ist in die Jahre gekommen und es bedarf einer grundsätzlichen Neuausrichtung“, so Ortsbürgermeister Düngen, der der Delegation über die Erstellung eines schlüssigen Tourismuskonzeptes berichtete, dass neben dem Turm auch eine Freilichtbühne und andere Attraktionen enthalten soll. Diese Konzepterstellung wird vom Land mit LEADER-Mitteln finanziell gefördert und bildet das Fundament für alle weiteren Schritte, die vermutlich ab Anfang nächsten Jahres zu gehen sind. Bätzing-Lichtenthäler sagte zu, falls erforderlich, weitere Gespräche in das, für Tourismus zuständige, Ministerium, zu vermitteln, denn "Der Turm gehört zum Beulskopf wie der Wind zum Westerwald", lacht Bätzing-Lichtenthäler.

Ortsbürgermeister Düngen hatte aber auch noch ein weiteres Anliegen im Gepäck für den Besuch der SPD-Politikerin. So verfügt die L 267 bis zum heutigen Tag über keinen Bürgersteig. Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Bushaltestelle, Mütter mit Kinderwagen, ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Rollator sind gezwungen über die unbefestigte Bankette im Straßengraben zu laufen. "Seit Jahren ist uns eine Planung und Umsetzung zugesagt, aber leider wurde diese bis heute nicht realisiert", äußerte sich Düngen frustriert. Die Landtagsabgeordnete sagte zu, sich bei Gesprächen mit dem LBM über den aktuellen Planungsstand zu erkundigen und sich für eine Realisierung der Maßnahme einzusetzen. "Gerade in der nun wieder anstehenden dunklen Jahreszeit birgt der nicht vorhandene Bürgersteig Risiko- und Gefahrenpotential", unterstreicht Bätzing-Lichtenthäler das Anliegen der Ortsgemeinde Heupelzen.
Mit vor Ort dabei waren auch SPD Kommunalpolitiker aus Horhausen.

 

25.01.2022 in Aktuell

SPD stark bei Gegen-Demo in Altenkirchen vertreten

 

Am vergangenen Sonntag den 23. Januar 2022 fand in Altenkirchen mittags auf dem Schlossplatz eine angemeldete Gegendemonstration statt. Etwa 400-500 Menschen quer durch alle Altersklassen, Schichten und Berufsgruppen machten ihrem Unmut über unerlaubte "Montagsspaziergänge" und rechte Demagogen Luft. Völlig friedlich, mit musikalischer Untermalung und selbstverständlich mit Maske und Abstand setzten sie ein deutliches Zeichen der Solidarität und Gemeinschaft gegen die bundesweit stattfindenden unangemeldeten Demonstrationen und allen Begleiterscheinungen und Parolen vermeintlicher Widersacher. Ein Zeichen der Zivilgesellschaft für den Rechtsstaat unter dem Motto "Altenkirchen zusammen".

Die Federführung hatte die 2013 gegründete Organisation im Landkreis Altenkirchen "Netzwerk Vielfalt und Demokratie". Die Koordination des Netzwerkes erfolgt durch den DGB in Koblenz. "Unterschiedliche Meinungen sind legitim, wir respektieren auch diese Unterschiede. Der Rechtsstaat eröffnet uns vielfältige Möglichkeiten Kritik zu äußern, sich zu organisieren und notfalls auch zu klagen" - so Axel Karger, Moderater des DGB aus Altenkirchen. Verurteilt wurden darüber hinaus die mutmaßlichen Brandanschläge gegen das Gesundheitsamt und das Rathaus in Altenkirchen. "Wir sind zusammen gekommen, um die rote Linie zu verteidigen, die uns von Verfassungsfeiden, Rechtsextremen, Verschwörungsgläubigern und Reichsbürgern trennt".

Großer Dank galt allen Leistungsträgern der Pandemie, zum Beispiel Menschen die in Krankenhäusern, in der Pflege oder in der Behindertenhilfe arbeiten. Aber auch allen Anderen, die seit nunmehr zwei Jahren täglich verantwortungsvoll mit der Pandemie umgehen müssen. "Wir beobachten immer häufiger, dass Wisschaft als 'Meinung' deklariert wird", so Axel Karger. Das ist nicht nur irreführend, sondern hat auch System. Wenn Fakten zu Meinung werden, dann leistet man Fake-News und der Verdrehung der Wirklichkeit Vorschub: Fakten bleiben Fakten.

Nach einer guten Stunde löste sich die Demonstrationsgemeinde ruhig und friedlich auf. Polizeikräfte waren nicht erforderlich und auch nicht erkennbar anwesend, lediglich zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes waren in Dienstkleidung präsent.

Die SPD war mit zahlreichen Mitgliedern und Mandatsträgern bei Gemeinden, Verbandsgemeinde, Kreis und Land stark vertreten, gut erkennbar an den vielen roten SPD-Fahnen verteilt über den gesamten Schlossplatz.

 

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