Horhausen: Bauhof, Grünflächenpflege und Winterdienst...

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Nicht gepflegt und kein schöner Anblick: der Kinderspielplatz im Ortsteil Huf Mitte Mai 2019

Horhausen: Einen Schritt weiter in der Frage von Bauhof, Grünflächenpflege und Winterdienst; Pflegeplan für Huf vorgelegt

In seiner letzten Sitzung vor der Kommunalwahl beschäftigte sich der Gemeinderat am Montag, den 13.05.2019 nochmals eingehend mit der aktuellen Frage des Personals beim gemeindeeigenen Bauhof, der Grünflächenpflege und dem Winterdienst. Dabei wurden wichtige grundlegende Beschlüsse gefasst. Auf Vorschlag des Beigeordneten Christoph Orthen (SPD) wurde der Punkt kurzfristig auf die Tagesordnung genommen. "Die Fragen drängen und es besteht kurzfristiger Handlungsbedarf, da wir uns in der Haupt-Belastungszeit befinden und gerade mehrere Faktoren zusammen kommen" - so Orthen in seiner Begründung für den Vorschlag zur Erweiterung der Tagesordnung.

Der Rat beschloss dann zunächst einstimmig den Beigeordneten Handlungsvollmacht zur kurzfristigen Neuanschaffung eines Traktors zu erteilen; Jörg Czubak und Christoph Orthen werden sich schnellstmöglich darum kümmern.

Sodann begründete der Fraktionsvorsitzende der SPD Orthen nochmals seine Vorschläge und formuliert dies wie folgt in vier Punkten:

  1. Für den Haupt-Winterdienst insbesondere auf den Straßen in Horhausen soll der (noch neu zu beschaffende) eigene Traktor möglichst nicht verwendet werden; stattdessen soll die Leistung extern vergeben werden. Hierzu sollen frühzeitig noch im 1. Hj. 2019 - zunächst für die folgenden 3 Winter- Leistungen bei privaten Dritten Angebote, auch beim Bauhof der VG Altenkirchen, abgefragt werden. Für Huf und Luchert ist der Winterdienst bereits seit Jahren gut durch externe Vergabe geregelt und sollte dort auch so beibehalten werden.
  2. Für sämtliche Leistungen des eigenen Bauhofes und die von eigenem Personal zu erbringenden Leistungen sollen Arbeits- und Pflegepläne erstellt werden. Auf dieser Basis sind zukünftige Personalentscheidungen, Maschinen- und Gerätebeschaffungen und deren Einsatz zu beurteilen. Gleichzeitig möge der Rat das „Niveau“ und die Intensität der anfallenden und gewünschten Pflegeleistungen beraten und festlegen.
  3. Zur Überbrückung der derzeitigen Engpässe bei Personal und Maschinen und gleichzeitig jahrzeitbedingten Leistungsspitzen möge die Gemeinde kurzfristig auf externe Dienstleister sowie – wie bereits besprochen – auf den Bauhof der VG Altenkirchen zurückgreifen. Auf jeden Fall sollen die notwendigen und üblichen Arbeiten zeitnah erledigt werden. Gleichzeitig eröffnet dies die Möglichkeit Erfahrungen mit externen Dienstleistern zu sammeln.
  4. Der Rat ist der festen Überzeugung, dass auch zukünftig auf jeden Fall eigene Bauhofmitarbeiter - einer oder mehrere - erforderlich sind. Ein Mitarbeiter ist ohnehin noch vorhanden – und zudem besteht ja bereits die eigene Einrichtung „Bauhof“ mit entsprechendem Gelände, Gebäude und Maschinenausrüstung. Die Einrichtung bedarf jedoch einer Überarbeitung und Modernisierung. Unabhängig von der noch zu treffenden Personalentscheidung soll in der 2. Jahreshälfte 2019 eine Ertüchtigung des Bauhofes vorgeplant und Kosten abgeschätzt werden z.B. für eine Einzäunung, Platzräumung und Befestigung im rückwärtigen Bereich, die Errichtung von weiteren überdachten oder gar geschlossenen Stell- und Lagerplätzen (u.A. Lager für Streusalz) und ggf. auch einer Modernisierung im Innenbereich. Die notwendigen Kosten sollen dann im Haushalt 2020 eingeplant und die Maßnahmen entsprechend umgesetzt werden.

Die vier Punkte wurden kurz beraten und fanden durchweg Unterstützung bei den Ratsmitgliedern, der Vorarbeit wurde ausdrücklich Lob gezollt. Sodann beschloss der Rat auch einstimmig die vier Punkte wie oben formuliert.

"Zusammen mit der Entscheidung zum Neukauf eines Traktors sind wir einen wichtigen Schritt weiter, die Arbeit kann nicht liegen bleiben, es sieht teilweise nicht schön aus in unserer Gemeinde", freute sich Orthen über die allgemeine Unterstützung und Zustimmung. Die SPD-Fraktion drängt seit Monaten darauf, diese Fragen und die Fragen des Winterdienstes frühzeitig zu klären und gerade für die fortwährenden Arbeiten des Bauhofes (Grünflächenpflege, Baumpflege, Kinderspielplätze. etc) eine Grunderfassung der Betriebs- und Leistungsdaten zu erstellen. Für die eigene Arbeitsbeurteilung sind Pflegepläne mit genauer Arbeitsbeschreibung, Zeitaufwand, Pflegezeitraum, Maschinen- und Personaleinsatz unerlässlich. Als Musterbeispiel wurde denn auch gleich ein Pflegeplan für den Ortsteil Huf erstellt und vorgelegt. Nach gleicher Art könne man sich eine fundierte Ausgangsbasis für die anstehenden Aufgaben und Entscheidungen für den gesamten Ort vorstellen.

 
 

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