SPD Kommunalpolitik in der Ortsgemeinde Horhausen/Westerwald

Ihre Vertreterinnen und Vertreter für Horhausen, Huf und Luchert

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Horhausen, Huf und Luchert!

Ihr TEAM der SPD Horhausen wünscht Ihnen Frohe Weihnachten und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr 2018!

Allzu schnell rasen die Tage, Monate und Jahre vorbei – besonders aufmerksam werden wir darauf immer an bestimmten Tagen: am Geburtstag, an Familien-Feiertagen – oder eben am Jahresende! Das sich zu Ende neigende Jahr hat für unsere Kommunalpolitik einige einschneidende Veränderungen gebracht. In zwei Jahren zum 01.01.2020 wird aller Voraussicht nach unsere Verbandsgemeinde mit der Verbandsgemeinde Altenkirchen fusionieren. Dann entsteht eine neue, große Verbandsgemeinde mit 68 Ortsgemeinden, die mehr als die Hälfte aller Ortsgemeinden im Landkreis Altenkirchen repräsentiert, mehr als ein Viertel aller Einwohner und gut ein Drittel der Fläche unseres Landkreises. Gemeinsam sind wir mit den politischen Kolleginnen und Kollegen aus Altenkirchen auf dem Weg, aber das neue Konstrukt wird sicherlich noch einige Jahre benötigen um „zusammenzuwachsen“. Die politische Landschaft in unserem Landkreis wird sich insgesamt verändern; von ehemals 9 Verbandsgemeinden mit der Stadt Herdorf werden es dann nur noch 5 Verbandsgemeinden sein – und vielleicht ist das auch noch nicht das Ende.

In unserer aufstrebenden Gemeinde Horhausen geht unterdessen die Entwicklung weiter. In diesem Jahr konnten wir mit einigen Veranstaltungen 800 Jahre Geburtstag unserer Gemeinde feiern. Unsere Feuerwehr bekam neue Fahrzeuge und wird in Kürze noch einen Anbau an das Feuerwehrhaus erhalten. Ebenso wird die Grundschule eine bauliche Erweiterung erfahren. Die weiteren größeren Bauprojekte an der IGS und der Neubau des Busbahnhofes für IGS und Grundschule sind schon in den Startlöchern. In 2018 soll das dann fast 10 Jahre laufende Flurbereinigungsverfahren dem finalen Ende zulaufen. Das von uns initiierte und länger geforderte Verkehrskonzept wird derzeit erstellt. Wir arbeiten daran, in naher Zukunft besonders für unsere älteren und hilfsbedürftigen Mitbewohnerinnen und Mitbewohner neue Wohnformen zu schaffen und in Horhausen fest zu etablieren. Besondere Unterstützung erhalten Gemeinde und Private derzeit aus dem ISEK Programm zur Förderung des Ländlichen Raums (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept). Die Infrastruktur unserer Gemeinde wird weiter gestärkt durch die geplanten Erweiterungen von Edeka und Lidl.

Lebendige Gemeinde wird getragen von vielen, die mitdenken, anpacken und sich engagieren. Politisch – aber auch in vielen Vereinen, Verbänden und Organisationen. Allen denjenigen die sich hier unermüdlich engagieren sei an dieser Stelle einmal ein herzliches „Dankeschön“ gesagt! Sehr erfreulich ist es auch, dass sich in Horhausen mittlerweile viele Veranstaltungen, kultureller, musikalischer oder informativer Art fest etabliert haben.

Machen auch Sie sich stark für unsere Gemeinde – für Ihre Zukunft und die unserer Kinder!

Wir wünsche allen ein schönes, friedvolles Weihnachtsfest und ein gutes neues, erfolgreiches und vor allem gesundes Jahr 2018!

Ihr TEAM der SPD Horhausen

 

 
 

19.11.2018 in Topartikel Aktuell

KiTa-Neubau im Horhauser Kirchspiel in Güllesheim

 
Neubau einer KiTa in Horhausen/Güllesheim in Planung

Der vorgesehene Neubau einer KiTa in Güllesheim direkt an der Raiffeisenhalle ist derzeit in konkreter Plannung. Die Ausgangslage bei den Kindergartenplätzen im Horhauser Raum ist durchaus schwierig! Obwohl in der Horhauser Ortsmitte bereits ein neuwertiger 7gruppiger Kindergarten besteht und dort bereits jetzt eine weitere achte Notgruppe betrieben wird, gibt es derzeit mit Planung der Kinderentwicklungszahlen etwa 25 Plätze zu wenig. Hinzu kommt die anstehende Kindertagesstätten-Gesetzesnovelle in Rheinland-Pfalz, weiterhin anhaltend starke Geburtenjahrgänge und die Tatsache, dass auch in anderen räumlich erreichbaren Einrichtungen in der Verbandsgemeinde keine Plätze frei sind. Nötig wäre voraussichtlich ein 3-gruppiger Kindergarten; dies ist aber derzeit aufgrund der rechtlichen Rahmenvorgaben nicht umsetzbar. So plant die Verbandsgemeinde aktuell mit zwei Gruppen, die Planung ermöglicht jedoch bautechnisch eine spätere räumliche Erweiterungsmöglichkeit bei Bedarf auf drei oder gar vier Gruppen. Die Planungen wurden jetzt vom Planungsbüro in Flammersfeld vorgestellt. Der Entwurf sieht eine recht funktionale, moderne, komprimierte Bauweise auf einer Ebene vor. In die Planungen wurde die zukünftige KiTa-Leitung von Anfang an mit eingebunden. Der Zugang mit Vorplatz ist spiegelbildlich gegenüber dem Zugang der Raiffeisenhalle vorgesehen. Die bereits vorhandenen Parkplätze an der Sporthalle sollen mitgenutzt werden. In der funktionalen Aufteilung sind moderne Kriterien, Erfahrungswerte und wichtige Punkte für "unter 3-Jährige" und "über 3-Jährige" inkl. Schlafraum, Küche und Mensa mit eingeflossen. Die Kostenschätzung beläuft sich (ohne vorhandenes Grundstück) je nach Ausstattung auf insgesamt ca. 1,7 - 1,8 Mio Euro. Der endgültige Beschluss zum Bau soll noch in 2018 gefasst werden. Sodann könnten im Frühjahr 2019 Förderanträge gestellt werden. Die Zuschüsse betragen voraussichtlich vom Land Rheinland-Pfalz 300 T€ und vom Kreis 250 T€. Bei Genehmigung eines vorzeitigen Baubeginns könnte im Spätsommer/Herbst 2019 mit dem Bau begonnen werden. Die Bauzeit dürfte etwa ein gutes Jahr betragen, sodass für die Inbetriebnahme Ende 2020 in Aussicht stünde.

Die SPD begrüsst den weiteren Ausbau der heimischen Infrastruktur ausdrücklich! So entwickelt sich das Horhauser Kirchspiel weiterhin kontinuierlich fortan und bietet einen interessanten Lebensraum für die unterschiedlichsten Teilnehmer unserer modernen Gesellschaft, besonders aber für junge Familien mit Ihren Kindern, denen unsere Zukunft gehört.

 

19.11.2018 in Aktuell

Wasser- und Abwasserpreise in der VG Flammersfeld stabil

 

Wasser- und Abwasserentgelte bleiben 2019 stabil

In einem Empfehlungsbeschluss hat der Bau- und Werkausschuss der Verbandsgemeinde Flammersfeld dem Verbandsgemeinderat einstimmig empfohlen, die Entgelte für Wasser und Abwasser in 2019 gegenüber 2018 unverändert zu belassen. So blieben - trotz erhöhter Wassereinkaufspreise - die Gebühren weiter seit Jahren stabil. Ab 2020 ist dann die neue Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld für die Gebührengestaltung zuständig.

 

18.11.2018 in Aktuell

SPD Kommunalpolitiker besuchen DRK Wohnheim in Altenkirchen

 

„Wahrnehmen, Ernstnehmen, Annehmen“

SPD – Kommunalpolitiker besuchten DRK Wohnheim in Altenkirchen

Wahrnehmen, Ernstnehmen, Annehmen – das sind die Grundsätze, die im DRK Seniorenzentrum in Altenkirchen gelebt werden. Andreas Artelt, Leiter des Hauses beschrieb den Besuchern die verschiedenen Einrichtungen, die der DRK Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. in Altenkirchen anbietet.

Seit 2009 gibt es in Altenkirchen das Seniorenzentrum im Leuzbacher Weg und im Laufe der Jahre kamen das Haus im Lindenweg mit 14, das Haus in der Wiedstraße mit 22 sogenannten Service-Wohnungen und die „Buche“ im Ärztehaus, eine Tagespflege mit 15 Plätzen, hinzu. Vom behindertengerechten Wohnen bis zur vollstationären Pflege ist in Altenkirchen alles möglich.

Heijo Höfer, MdL und Stadtbürgermeister von Altenkirchen und die SPD Mitglieder aus Kreistag, Stadtrat Altenkirchen sowie den Verbandsgemeinderäten aus Altenkirchen und Flammersfeld interessierten sich besonders für die Situation im DRK Seniorenzentrum hinsichtlich der Zukunft im ärztlichen und pflegerischen Bereich. „Natürlich fragen wir uns, wer in Zukunft unsere Bewohner versorgt“, so Artelt. „Wir bilden selbst aus – sechs Auszubildende in der Pflege, einer in der Hauswirtschaft und einer in der Verwaltung.“ Auf Nachfrage von Rüdiger Trepper, Beigeordneter der Stadt Altenkirchen, ob es denn genügend Interessenten für die Ausbildungsplätze gebe, antwortete Artelt: „Bis jetzt haben wir genügend Anfragen.“ Aber ob dies so bleibe, konnte er nicht voraussagen.

 Schlechter sei die Situation hinsichtlich der ärztlichen Betreuung. Die Hausärzte in der Umgebung würden immer älter und Nachwuchs sei selten in Sicht. „Der Kreis geht hier schon neue Wege“, so Höfer.“ Mit der Einrichtung einer medizinischen Abteilung an der Universität Siegen und weiteren Projekten versucht man den Ärztemangel auf dem Land zu beheben.“ „Auch in der Verbandsgemeinde Altenkirchen gibt es Gespräche, die sich mit diesem Thema befassen“, berichtete Rainer Düngen, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Altenkirchen.

Tanja Ramseger, stellvertretende Vorsitzende des SPD Ortsvereins Altenkirchen wollte wissen, ob im Haus auch ausländische Arbeitskräfte eingesetzt werden, speziell Flüchtlinge. „Wir haben es schon seit Längerem versucht und haben auch derzeit noch einen Flüchtling aus Syrien“, antwortete Artelt. Aber abgesehen von den Sprachhindernissen gibt es natürlich auch viele kulturelle und religiöse Unterschiede, welche zu berücksichtigen sind. Vor allem aber haben die jungen Leute oft Heimweh und verlassen uns nach einiger Zeit dann wieder.

Artelt berichtete seinen Gästen, dass geplant ist, dass die Einrichtung „Die Buche“ aus dem Ärztehaus in ein neu zu bauendes Gebäude umziehen zu lassen. Das DRK plant einen Neubau an der Wiedstraße. Wenn alle Gespräche positiv verlaufen, könnte schon 2019 der Spatenstich erfolgen. Steigende Altersdemenz in der Bevölkerung erfordert mehr Plätze in der Tagespflege, um die meist privat Pflegenden zu entlasten. Frau Liliane Jirsak, Leitung des Sozialdienstes des Seniorenzentrum wies darauf hin, dass es im gesamten Umfeld wissentlich keine Tagespflegen für jüngere Erwachsene gibt. Diese aber notwendig sei, da das Klientel einfach andere Ansprüche, andere Wünsche im Tagesablauf habe. Höfer versprach, die Anregung mit nach Mainz zu nehmen.

Matthias Gibhardt, Stadtratsmitglied, interessierte sich für die Anbindung des Seniorenzentrums an die Stadt. „Haben die Bewohner die Möglichkeit am städtischen Leben teilzunehmen?“ Dies konnte Artelt bejahen. Das DRK hat einen Fahrdienst mit drei Fahrzeugen. „Wir waren gerade mit einigen Bewohnern auf dem Simon-Juda-Markt“, erzählte Frau Jirsak.

Zum Schluss fragte Anka Seelbach, Kreistagsmitglied, nach konkreten Wünschen an die Politik. Artelt sagte, dass Geld nicht immer im Vordergrund stehen würde, auch wenn eine bessere Bezahlung unbedingt notwendig sei. Die Mitarbeiter wünschten sich einfach eine bessere personelle Ausstattung. Diese müsse nicht unbedingt nur in der Pflege sein, sondern auch in den Bereichen, die die Pflege unterstützen, wie der Sozialdienst und in der Hauswirtschaft und dass auch hier die Bemessungsgrenzen beim Personal erhöht werden sollten. Außerdem möchte er eine Aufwertung der Altenpflege und einen Vertreter in allen höheren Gremien.

Das Thema „Service-Wohnen“ ist derzeit auch in aktueller Diskussion in der Verbandsgemeinde Flammersfeld. Die Lebenshilfe Steckenstein baut bereits am Standort Flammersfeld ein neues Wohnheim mit 12 entsprechenden Wohnplätzen. Die SPD in Horhausen bemüht sich seit geraumer Zeit intensiv um moderne, altersgerechte Projekte und Angebote. Zurzeit laufen erfolgversprechende Verhandlungen mit dem DRK zur Errichtung von Service-Wohneinheiten auf einem gemeindeeigenen Grundstück in Horhausen.

 

 

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