
Sehr gut besucht war die Einwohnerversammlung der Ortsgemeinde Horhausen am Donnerstag, den 26. Februar 2026. Etwa 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger hatten sich im Kaplan-Dasbach-Haus eingefunden. Fast drei Stunden wurde aus dem Arbeitsalltag der Ortsgemeinde berichtet. Eine eigens gegründete kleine Arbeitsgruppe hatte zuvor eine einheitliche Präsentation mit insgesamt 17 Vorträgen erarbeitet. Diese wurde abwechselnd von verschiedenen Mitglieder der Arbeitsgruppe, die allesamt auch ehrenamtlich in der Gemeindearbeit engagiert sind, kurzweilig vorgetragen.
Gesplittet war der Abend in mehrere Abschnitte. Zunächst stellte Ortsbürgermeister Thomas Schmidt die Gemeinde und Ihre Geschichte in groben Zügen vor. Er berichtete kurz über die heutigen Infrastruktureinrichtungen, die Bevölkerungsentwicklung, die aktuellen Einnahmequellen und die Bedeutsamkeit des Vereinslebens und der zahlreichen Veranstaltungen in der Gemeinde. Kernaussage: die Ortsgemeinde Horhausen ist eine sehr lebendige Gemeinde, ein modernes Grundzentrum und als zweitgrößte Gemeinde in der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld insgesamt auch von entsprechender Bedeutung.
Die folgenden Vorträge zu ausgewählten Einzelthemen waren in die Blöcke
- Was ist in den letzten beiden Jahren passiert?
- Welche laufenden Projekte beschäftigen uns?
- Welche Projekte stehen an?
gegliedert. Nach jedem Block bestand die Möglichkeit Fragen zu den Vorträgen – und natürlich auch allgemein zur Gemeindepolitik zu erstellen. Diese wurden dann von den Vortragenden fachkundig beantwortet. Unterstützung erhielt die Ortsgemeinde dabei auch von Bürgermeister Fred Jüngerich, der der Versammlung in Gänze beiwohnte.
Trotz fast drei Stunden war der Abend kurzweilig und wurde allseits als sehr positiv empfunden und gelobt. Es wurde sehr deutlich, dass Ortsbürgermeister und Gemeinderat täglich mit zahlreichen sehr verschiedenen Aufgabenstellungen, Problemen und Projekten konfrontiert werden. Einige interessante Vorschläge wurden vom Publikum vorgetragen, die der Gemeinderat nun gerne prüfen und diskutieren möchte.
Im Anschluss lud die Gemeinde noch zu einem Nachgespräch mit den Ratsmitgliedern bei einem kühlen Getränk ein. Die Resonanz der Veranstaltung insgesamt und das Interesse der Bürgerinnen und Bürger war hoch – aber auch deren Anregungen waren für die Gemeindevertreter sehr interessant. Eine gelungene Veranstaltung, die zur Wiederholung in entsprechenden zeitlichen Abständen einlädt.

