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SPD Horhausen

30.07.2017 in Allgemein

Nachruf!

 

Nachruf!

Traurig müssen wir Abschied nehmen von unserem Freund, Rats- und Fraktionskollegen

Georg Heip

der am 27. Juli 2017 im Alter von 68 Jahren nach schwerer Krankheit, aber dennoch unerwartet plötzlich verstarb. Georg war seit 2009 im Gemeinderat Horhausen tätig und viele Jahre engagierter Mitstreiter im politischen Dialog in unserer Fraktion. Bis zum Beginn seiner schweren Erkrankung galt sein Interesse und seine Aufmerksamkeit unserer gemeinsamen kommunalpolitischen Arbeit. Besonders lag ihm immer das Vereinswesen seiner Heimat am Herzen, viele Jahre war er Mitglied im Bauausschuss der Gemeinde.

Unser Dank gilt seinem langjährigen ehrenamtlichen Engagement. Wir werden Georg ein ehrendes Andenken bewahren und ihn als verlässlichen Freund und Kollegen in stets guter Erinnerung behalten. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Silke und seinen beiden Kindern Lisa und Yannik.

SPD Horhausen

 

04.11.2016 in Allgemein

Ewald Eul aus Horhausen-Huf im Alter von 88 Jahren verstorben

 

Nachruf!

Am 29. Oktober 2016 verstarb das langjährige SPD-Ehrenmitglied, Ehrenbürger von Horhausen, unser „alter Fahrensmann“ der SPD Horhausen und Mitbegründer des Ortsvereins

 

EWALD EUL

 

aus Horhausen-Huf im Alter von 88 Jahren.

Ewald Eul war seit dem 01.01.1964 – also fast 53 Jahre Mitglied in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands SPD. In seinem Eintrittsjahr 1964 gründete er zusammen mit Weggefährten den SPD Ortsverein Horhausen. Von 1964 bis 1999 war er 35 Jahre lang Mitglied im Ortsgemeinderat von Horhausen; 24 Jahre dieser Zeit war er Beigeordneter, Vertreter des Ortsbürgermeisters. 1999 wurde er für 35jährige Parteizugehörigkeit mit der Willy Brandt Erinnerungsmedaille ausgezeichnet und zum Ehrenmitglied der SPD ernannt. 2009 wurde er zum Ehrenbürger den Gemeinde Horhausen ernannt.

Von 1964 bis 1999 - also ebenfalls 35 Jahre - war Ewald Mitglied im Verbandsgemeinderat Flammersfeld und auch dort einige Jahre Beigeordneter. Von 1979 bis 1994 war er 15 Jahre Mitglied im Kreistag in Altenkirchen. Fünf Jahre lang war er ehrenamtlicher Richter am OVG Koblenz.

Neben der Kommunalpolitik war Ewald lange Jahre in der Gewerkschaft der Eisenbahner tätig und hat sich auch im Vereinsleben in seiner Heimat sehr stark und erfolgreich engagiert.

Als Gewerkschaftler von 1960 an war er maßgeblich am Auf- und Ausbau der Ortsverwaltung Altenkirchen der Gewerkschaft beteiligt. Von 1966 bis 1978 war er Zweiter Bevollmächtigter der Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands.

In seiner Heimatgemeinde Horhausen erwarb er sich hohe Verdienste beim 1971 gegründeten MGV Horhausen. Er zählte zu den Mitbegründern des bis heute weit über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannten und sehr erfolgreichen MGV mit seinen vier Chören (Männerchor, Frauenchor, United Vocals und Chörchen). Von der Gründung bis 1996 stand er 25 Jahre lang dem MGV als Vorsitzender an der Spitze des Vereins vor und wurde schließlich zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Er schrieb sogar den Text zu einem Lied über den Förderturm der Grube Georg in Willroth, für deren Erhalt und Sanierung er sich in einer beispiellosen Rede im Kreistag in Altenkirchen energisch und erfolgreich einsetzte. In der Seniorenakademie engagierte er sich über Jahre in der Vorbereitungsgruppe.

Aufgrund seiner herausragenden Verdienste um das Allgemeinwohl erhielt Ewald Eul 1991 die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. 1986 wurde er bereits mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

„Ein Mann der Tat und zum fairen Ausgleich bereit“ – so titelten und ehrten seine politischen Gegner Ewald anlässlich seines 80. Geburtstags vor einigen Jahren. „Als Politiker hat er über Parteigrenzen hinweg Einsatz für seine Heimatgemeinde gezeigt und auch schwierige Dinge gemeistert“.

Ewald war für uns immer ein Vorbild streitbarer, aber fairer sozialdemokratischer Demokratie und hat in unserer Region und in unseren Köpfen für immer Spuren hinterlassen – wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Wir trauern mit seiner Ehefrau Marlene und seiner Familie.

 

20.07.2015 in Aktuell

SPD Horhausen vor Ort - Neubau RÜB am Acker

 
Große Erdarbeiten für das neue RÜB

SPD Horhausen vor Ort - Neubau eines großen Regenüberlaufbauwerkes RÜB zwischen Horhausen und Huf (am Neubaugebiet "Acker")

Derzeit erstellt die Fa. Gebrüder Schmidt AG im Auftrag der Verbandsgemeindewerke Flammersfeld den Neubau eines großen Regenüberlaufbeckens zwischen Horhausen und Huf am Rande des Neubaugebietes "Auf dem Acker". Die Fa. Gebrüder Schmidt Bauunternehmen AG aus Kirchen-Freusburg ist ein mittelständisches familiengeführtes Unternehmen mit ca. 250 Beschäftigten, welches u. A. auf größere Erdbaumaßnahmen spezialisiert ist. Das neue Becken ersetzt ein altes, viel zu kleines Überlaufbecken, welches regelmäßig bei kräftigeren Regen- und Gewitterschauern überlief. Das neue Becken ist mit rd. 3.000 m³ Inhalt recht großzügig dimensioniert. Die Bauzeit ist auf insgesamt ca. 6-8 Wochen angesetzt; voraussichtlich wird der Neubau bereits in ca. 2 Wochen fertiggestellt sein. Die trockene Witterung begünstigte einen zügigen Baufortschritt. Das alte Bauwerk wird in gleichem Zuge abgerissen. Mit dieser Baumaßnahme sind die regelmäßig auftretenden Überschwemmungen im Hufer Bachtal allerdings noch nicht beseitigt. Hierfür sind meist eher Wassermassen verantwortlich, die bei Regenereignissen von der B 256 Kreuzungsbereich in Horhausen an der Schulstraße (Nähe Edeka, IGS-Bushaltestelle und Baugebiet Ahrensbitzchen) über den Bereich Ahrensbitzchen durch das Mühlenthal bis zum Hufer Bach "schießen". Dort im vergangenen Jahr eingebaute Schwellen verhindern und dosieren dies nicht zuverlässig. Nach vorliegenden Informationen planen die Verbandsgemeindewerke auch hier in naher Zukunft noch Veränderungen. Die SPD-Fraktion in Gemeinde- und Verbandsgemeinderat drängt bereits seit längerer Zeit darauf hier für Abhilfe zu schaffen. Zur Erinnerung: vor wenigen Monaten war die aufwendig hergestellte Renaturierung des Hufer Baches mit erheblicher finanzieller Unterstützung des Landes wenige Tage später nach einem Gewitterregen vollständig zerstört und buchstäblich "den Bach heruntergeschwommen". Es wurden danach nur geringfügige Nacharbeiten durchgeführt, im Prinzip befinden sich die weggeschwommenen Basaltsteine aber noch so wie es der Gewitterregen seinerzeit verursacht hat im Bachbett. Die SPD-Fraktion wird weiter darauf drängen, das in diesem gesamten Bereich die Regenwassermassen besser gefasst und unproblematisch geführt werden. Das derzeit im Bau befindliche neue RÜB ist ein erster Teilschritt in diese Richtung. 

Die nachfolgenden Bilder zeigen:

Den "Dom" - geregelter Überlauf bei vollem Becken im späteren Bauwerk

Den Notüberlauf (hinter dem Bagger) ins Hufer Bachbett

Das alte Regenüberlaufbecken (im Vordergrund)

 

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