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SPD Horhausen

28.09.2022 in Aktuell

Breitbandausbau für Horhausen greifbar

 
Foto: Christoph Orthen

Horhausen hat die Chance auf den kostenlosen Ausbau der Glasfaser-Technologie

Die Gemeinde Horhausen hat aktuell die Chance auf einen (nahezu) flächendeckenden, zeitnahen und kostenlosen Aufbau eines Glasfasernetzes über eigenwirtschaftlichen Ausbau der Deutschen Glasfaser. Das Unternehmen aus Borken, NRW stellte sich und das weitere Vorgehen kürzlich in einer sehr gut besuchten (Verkaufs-)Veranstaltung in der Raiffeisenhalle in Güllesheim vor. Mehrere Ortsgemeinden im Horhauser Kirchspiel könnten vom Angebot des auf den ländlichen Ausbau spezialisierten Unternehmens profitieren. In einem fixen Zeitrahmen bis Anfang Dezember 2022 (03.12.22) müssen sich dazu allerdings mind. 33 % der gesamten Haushalte aus Horhausen, Huf und Luchert vertraglich für vierundzwanzig Monate an die Deutsche Glasfaser binden („Nachfragebündelung“). Wird diese Quote erreicht, soll der Ausbau in den nächsten 1-1,5 Jahren erfolgen. Dann werden alle drei Ortsteile ausgebaut; ausgenommen sind zwei am Rande der Gemeinde entfernter gelegene Einzelobjekte sowie zunächst das Gewerbe-/Industriegebiet. Letzteres wird vom Unternehmen Deutsche Glasfaser gesondert betrachtet und es werden ggf. Einzelgespräche mit den Unternehmen geführt. Bei entsprechender Resonanz der Betriebe könnte evtl. auch hier ein Ausbau erfolgen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens sind derzeit eifrig dabei in der Gemeinde Kunden zu gewinnen. Werden die 33 % bis Anfang Dezember nicht erreicht, erfolgt insgesamt kein Ausbau über dieses Unternehmen.

Die Deutsche Glasfaser ist einer der TK-Anbieter in diesem Bereich. Der Gemeinde liegt auch ein Angebot eines anderen Anbieters, der GlasfaserPlus vor, die ebenfalls konkret Interesse am eigenwirtschaftlichen Ausbau der Gemeinde (sprich auf Kosten des Unternehmens) hat. Allerdings sind hier die Ortsteile Huf und Luchert gänzlich sowie einige andere Straßenzüge in Horhausen (z.B. Edeka-Markt) in der Ausbauplanung ausgenommen; faktisch ein deutlicher Nachteil für die dortigen Bürgerinnen und Bürger und die Gemeinde, die hier dann ggf. auch später mit Zusatzkosten ausbauen müsste. Dieses Unternehmen sieht ebenfalls eine Vertragsbindung der Kunden vor, aber anbieterfrei auf dem Glasfaser-Gesamtmarkt - und würde sich letztlich ausschließlich aus den Netz-Durchleitungskosten anderer Marktanbieter finanzieren. Hier entfallen auch die 33 % Mindestinteresse an Teilnehmern; inhaltlich ein anderes Geschäftsmodell. Zurzeit bewirbt dieses Unternehmen den Horhauser Raum noch nicht sehr aktiv; ein Ausbau würde hier frühestens 2024 ins Auge gefasst.

Darüber hinaus besteht immer auch noch die Chance auf einen öffentlich geförderten Ausbau (Graue Flecken Programm), bei dem der Bund mit 50 % der Kosten und das Land RLP mit 40 % der Kosten fördern würde. Letztlich blieben dabei aber 10 % der Ausbaukosten bei der Gemeinde, was für die gesamte Gemeinde Horhausen nach groben Schätzung mindestens rd. eine halbe Million Euro bedeuten würde. Dies Kosten wären letztlich von den Einwohnern zu tragen, z.B. über eine (temporär) erhöhte Grundsteuer, die alle Grundstückseigentümer treffen würde. Wann über dieses Programm ausgebaut werden könnte ist dabei ebenfalls unklar, voraussichtlich zeitlich deutlich später (Zielvorgabe ist bis Ende 2027). Die Anmeldung zum Ausbau über das öffentliche Graue Flecken Programm muss spätestens Anfang 2023 erfolgen.

Die Deutsche Glasfaser war nun schlicht und einfach der erste und schnellste Anbieter und hat damit sicherlich zunächst auch die besten Chancen. In Kooperationsverträgen mit der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld hat man sich mit den beiden Anbietern auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt; diese Möglichkeit steht aber auch nach wie vor auch noch anderen Mitbewerbern offen.

Alle Hauseigentümer die sich bis Anfang Dezember 2022 vertraglich an die Deutsche Glasfaser binden, erhalten den Glasfaseranschluss kostenfrei bis ins Haus und für geringe Mehrkosten auch im Haus bis an den Router verlegt. Die angebotenen Preise für den mindestens zweijährigen anschließenden Versorgungsvertrag sind moderat und marktüblich. In der kostengünstigsten Tarifvariante (Internet- und Festnetz-Flat, Bandbreite 300 Mbit/s) entstehen über die Laufzeit von 2 Jahren rd. 900 € an Gesamtkosten für einen Glasfaser-Internetzugang – oder mtl. ca. 37-38 € über die Laufzeit. Das Angebot ist für die zwei Jahre fix wenn es heute so unterzeichnet wird; nach der Grundlaufzeit von 24 Monaten wäre ggf. auch ein Wechsel auf andere Anbieter von Glasfasertarifen möglich.

Unterm Strich also eine gute Chance für die Gemeinde, zeitnah und kostenfrei einen nahezu flächendeckenden Ausbau mit der zukunftssicheren Infrastrukturtechnik zu erhalten. Bei Erreichen der 33-%-Quote bis zum 03.12.2022 würden alle Straßen mit der Glasfaser durchzogen. Die bereits vertraglich gebundenen Kunden erhalten den Anschluss sofort ohne Zusatzkosten. Mit Funktionsbereitschaft des Netzanschlusses beginnt der Zwei-Jahres-Vertrag; ohne doppelte Kosten – denn die Kündigung des bisherigen Anbieters übernimmt die Deutsche Glasfaser und verzichtet in der ggf. parallel verlaufenden Übergangszeit auf Ihre Gebühren – so jedenfalls die Darstellung des Unternehmens in Güllesheim.

Alle anderen Hausbesitzer, die sich nicht direkt für die Deutsche Glasfaser entscheiden, können auch später an das Netz angeschlossen werden, müssen den Hausanschluss dann allerdings selbst finanzieren. Hier ist voraussichtlich mit Kosten in vierstelliger Höhe je Anschluss zu rechnen. Mit dem Aufbau des Glasfasernetzes wird das bisher vorhandene Netz auf Kuper-Basis nicht abgerissen oder entfernt; so besteht auch weiterhin wie bisher die Möglichkeit die Weiternutzung der bisherigen Technologie mit den darin technisch begrenzten Kapazitäten.

Die SPD-Fraktion im Gemeinderat sieht im Angebot der Deutschen Glasfaser eine gute Chance unsere Gemeinde und Region zeitnah an die zukunftsweisende Technologie - vor allem kostenlos - anzuschließen. Glasfasertechnologie gilt als sicher und stabil und ermöglicht Datenübertragung in Gigabit-Geschwindigkeit in nahezu unbegrenzter Bandbreite. Eine wichtige Sache für jeden einzelnen Haushalt der Breitband nutzt oder nutzen möchte, eine Steigerung des Wertes Ihrer Immobilie – und eine gute Möglichkeit für die Gemeinde Infrastruktur dauerhaft zu sichern.

Weitere Informationen finden Sie im Internet auf der Seite der Verbandsgemeinde www.vg-ak-ff.de – oder Sie können sich gerne auch direkt an Ihre SPD-Fraktion im Gemeinderat Horhausen wenden.

 

28.09.2022 in Aktuell

Planungswerkstatt Kinderspielplatz in der Ortsgemeinde Horhausen

 
Im ersten Schritt wurde der bestehende Spielplatz ind Augenschein genommen und "vermessen"!

Kinder aus der Gemeinde planen selbst die Neugestaltung Ihres Spielplatzes

Die Ortsgemeinde Horhausen plant die Erneuerung des Spielplatzes in der Ortsmitte nahe des Kaplan-Dasbach-Hauses. Für die erste Ideenfindung waren alle Kinder und Jugendliche aus Horhausen zu einer Planungswerkstatt eingeladen. Die Planungswerkstatt eröffnete die Möglichkeit, alle Kinder in die Planung einzubeziehen. So konnten bereits in der Vorplanung die Wünsche und Vorstellungen berücksichtigt werden.

Am Samstag, 17.9.2022 trafen sich am Treffpunkt Kaplan-Dasbach-Haus 21 Kinder und Jugendliche im Alter von 2 bis 13 Jahren mit Vertretern der Ortsgemeinde und der Spielplatzplanerin, Helena Häuser vom Planwerk Häuser aus Boppard. Nach einer gemeinsamen Begehung der Fläche mit „Aufmaß“ des Spielplatzes und erster Diskussion ging es zurück in den großen Saal. Dort konnten alle Kinder als Experten in eigener Sache in Kleingruppen auf Grundlage eines Luftbildplans ihre Wünsche und Ideen aufzeichnen, malen und beschreiben.

Die Werkstatt erwies sich als äußerst effektiv, die anwesenden Kinder hatten großartige Vorstellungen für ihren neuen Spielpatz in der Ortsmitte. Die Entwürfe wurden voller Begeisterung zum Teil sehr realistisch, zum Teil auch abstrakt zu Papier gebracht. In einem großen Plenum stellte jede Gruppe im Anschluß ihre Zeichnungen vor und erläuterte die Ideen.

Einige Spiel- und Erlebniselemente wurden durch alle Gruppen genannt und sollten deshalb maßgeblich in die Planung einbezogen werden. Dazu zählen die Wünsche:

  • Klettern („Baumhaus“, „Kletterburg“, Seillandschaften, Kletterhölzer) in Kombination mit dem Thema Rutschen in unterschiedlichsten Formen
  • Seilbahn
  • Trampolin
  • Schaukeln für Groß und Klein (Nestschaukel)

Die anwesenden Eltern regten die Themen „ausreichende Sitzgelegenheiten“ und gegebenenfalls „Schattenspender im Bereich eines Sandkastens“ an.

Herr Ortsbürgermeister Schmidt bedankt sich für die zahlreiche und engagierte Teilnahme aller Anwesender. Ziel ist es, einen Großteil der Wünsche zu realisieren, wenngleich nicht jede einzelne Idee auf dem neuen Spielplatz untergebracht werden kann.

Die Umsetzung des Spielplatzes ist für das kommende Jahr 2023 angestrebt. Zunächst müssen noch Förderanträge zur Bezuschussung durch das Land Rheinland-Pfalz gestellt und bewilligt werden.

 

28.09.2022 in Aktuell

MdL und Fraktionsvorsitzende Sabine Bätzing-Lichtenthäler zu Besuch in Heupelzen

 
SPD Kommunalpolitiker unserer Verbandsgemeinde mit MDL Sabine Bätzing-Lichtenthäler am Beulskopf

Sabine Bätzing-Lichtenthäler zu Besuch in der "Turmgemeinde" Heupelzen

Wer kennt ihn nicht, den markanten Holzturm auf dem Beulskopf, der nun seit über 30 Jahren nicht nur einen beliebten Anlaufort für Touristen darstellt, sondern auch ein Wahrzeichen der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld mit der wahrscheinlich besten Aussicht ist.

Von daher ist die heimische SPD-Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende im Landtag auch gern der Einladung der Ortsgemeinde Heupelzen und des Ortsbürgermeisters Rainer Düngen gefolgt, um sich gemeinsam mit der SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Altenkirchen-Flammersfeld vor Ort über die zukünftige Entwicklung zu informieren. "Der Turm ist in die Jahre gekommen und es bedarf einer grundsätzlichen Neuausrichtung“, so Ortsbürgermeister Düngen, der der Delegation über die Erstellung eines schlüssigen Tourismuskonzeptes berichtete, dass neben dem Turm auch eine Freilichtbühne und andere Attraktionen enthalten soll. Diese Konzepterstellung wird vom Land mit LEADER-Mitteln finanziell gefördert und bildet das Fundament für alle weiteren Schritte, die vermutlich ab Anfang nächsten Jahres zu gehen sind. Bätzing-Lichtenthäler sagte zu, falls erforderlich, weitere Gespräche in das, für Tourismus zuständige, Ministerium, zu vermitteln, denn "Der Turm gehört zum Beulskopf wie der Wind zum Westerwald", lacht Bätzing-Lichtenthäler.

Ortsbürgermeister Düngen hatte aber auch noch ein weiteres Anliegen im Gepäck für den Besuch der SPD-Politikerin. So verfügt die L 267 bis zum heutigen Tag über keinen Bürgersteig. Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Bushaltestelle, Mütter mit Kinderwagen, ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Rollator sind gezwungen über die unbefestigte Bankette im Straßengraben zu laufen. "Seit Jahren ist uns eine Planung und Umsetzung zugesagt, aber leider wurde diese bis heute nicht realisiert", äußerte sich Düngen frustriert. Die Landtagsabgeordnete sagte zu, sich bei Gesprächen mit dem LBM über den aktuellen Planungsstand zu erkundigen und sich für eine Realisierung der Maßnahme einzusetzen. "Gerade in der nun wieder anstehenden dunklen Jahreszeit birgt der nicht vorhandene Bürgersteig Risiko- und Gefahrenpotential", unterstreicht Bätzing-Lichtenthäler das Anliegen der Ortsgemeinde Heupelzen.
Mit vor Ort dabei waren auch SPD Kommunalpolitiker aus Horhausen.

 

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