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SPD Horhausen

Dorfweiher in Huf: Naturnahe Umgestaltung und ökologische Aufwertung beginnt

Aktuell

Dorfweiher in Huf im November 2025; Foto: Chr. Orthen

In diesen Tagen beginnt die naturnahe Umgestaltung und die ökologische Aufwertung des Dorfweihers an der Hufer Dorfhütte im kleinen Ortsteil Huf von Horhausen. Die Arbeiten werden von der Altenkirchener Fachfirma Börgerding Landschaftsbau ausgeführt. Wegen der Brut- und Setzzeiten müssen die Arbeiten jetzt ausgeführt und bis Ende Februar 2026 abgeschlossen sein.

Der Dorfweiher in Huf ist als schützenwertes Biotop kartiert und wird vom Hufer Bach gespeist. Historisch diente er als Brandweiher und damit der Löschwasserversorgung im Ortsteil Huf. In den 80er Jahren wurde er entschlammt und neu profiliert. In den 90er Jahres wurde die Anlage insgesamt modernisiert und aus Sicherheitsgründen eingezäunt. Mittlerweile ist der Weiher in die Jahre gekommen, verlandet zusehends und ist immer stärker mit Wasserpflanzen bewachsen. Die Randbepflanzung hat stark Überhand gewonnen und technisch bedarf der Überlauf einer Sanierung. Dennoch stellt die Anlage einen ökologisch wertvollen Lebensraum dar und bietet Flora und Fauna optimale Lebensbedingungen. Diese sollen auch weiterhin unabdingbar erhalten bleiben.

Seit mindestens 7-8 Jahren waren wir immer wieder bestrebt eine Umgestaltung und Sanierung des Weihers anzugehen. Die Dorfgemeinschaft Huf hat sich zwischenzeitlich im Rahmen Ihrer Möglichkeiten ehrenamtlich um die nötigsten Grünpflegearbeiten gekümmert. Mit der Umgestaltung soll neben der ökologischen Aufwertung auch das Ziel künftig weniger aufwendiger Pflege- und Unterhaltungsarbeiten erreicht werden. Beratend unterstützt wurde die Ortsgemeinde von Irmgard Schröer, Geschäftsführerin des Naturpark Rhein-Westerwald sowie vom Planungsbüro „StadTraum“ – Ingenieurbüro für Bau und Umwelt in Müschenbach, die die Ausführung der Maßnahme nun auch begleiten.

Die Kosten der naturnahen Umgestaltung belaufen sich geplant auf 40 T€ brutto; die Maßnahme wird vom Naturpark Rhein-Westerwald mit mindestens 20.500 € gefördert. Den Rest übernimmt die Ortsgemeinde Horhausen als Eigentümerin.

 
 

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